Der TagWachmann soll Hilfe verweigert haben - Baby stirbt
In einer Berliner Flüchtlingsunterkunft soll ein Wachmann sich geweigert haben, für eine hochschwangere Frau nachts einen Rettungswagen zu rufen. Offenbar gab es große Verständnigungsprobleme. Die Frau, die kein Deutsch spricht, hat wenig später im Krankenhaus einen toten Jungen zur Welt gebracht. Die Todesursache soll eine akute Plazentainsuffizienz gewesen sein. Ob das Kind bei früherer medizinischer Hilfe überlebt hätte, ist unklar.
Klar sei aber: "Eine Dienstanweisung, in Notfällen einen Krankenwagen zu rufen, wurde nicht eingehalten", hatte der Betreiber ausgeführt. Die Frau und ihr Mann werden von einem Rechtsanwalt vertreten, der inzwischen Strafanzeige erstattet hat. Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung und fahrlässiger Tötung durch Unterlassen gegen den Wachmann wurden eingeleitet. Der Flüchtlingsrat hatte den Vorfall am Montag publik gemacht.