Der TagWaldbrände in Sachsen und Thüringen fordern 1000 Einsatzkräfte
Bei den Waldbränden im Osten Deutschlands bleibt die Lage ernst. Auf der Saalfelder Höhe in Thüringen habe sich die Lage in der Nacht etwas verbessert, weil sich die Fläche des Brandes nicht ausgeweitet habe, sagte ein Sprecher des Landkreises. Unter Kontrolle sind die Feuer dort aber genauso wenig wie in der Gohrischheide an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg. Heute kämpfen an beiden Orten insgesamt über 1000 Einsatzkräfte weiter gegen die Flammen an.
In der Gohrischheide sollen die nächsten Schritte in einer Lagebesprechung am Morgen getroffen werden, sagt eine Sprecherin des Landkreises. Wie groß das vom Brand betroffene Gebiet derzeit ist, sei schwierig einzuschätzen. Feuerwehrleute sprachen am Abend von einer Fläche von rund 1000 Hektar. Wegen des Windes verändere sich die betroffene Fläche in der Nähe eines einstigen Truppenübungsplatzes ständig. 500 Feuerwehrleute aus Sachsen und Brandenburg waren gestern im Einsatz.
Auf der Saalfelder Höhe sei in der Nacht Verstärkung aus Bayern eingetroffen, sagt der Sprecher des Landratsamtes Saalfeld-Rudolstadt, Peter Lahann. Insgesamt seien derzeit 562 Einsatzkräfte vor Ort. Am Tag stoßen weitere Kräfte aus Bayern dazu, die bis Sonntag in Thüringen bleiben sollen. Die Brände erstreckten sich am Donnerstagabend über eine Fläche von rund 250 Hektar.