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Der TagWas das Gesetz gegen Zettelwirtschaft im Alltag ändert

26.09.2024, 11:17 Uhr

Der Bundestag hat ein Paket beschlossen, das in der Wirtschaft für weniger Zettelwirtschaft und Bürokratie sorgen soll. Was heißt das konkret? Ein paar Beispiele.

  • In Hotels in Deutschland fällt für deutsche Staatsangehörige die Meldepflicht weg. Das heißt, sie müssen ihre Meldedaten beim Einchecken nicht mehr angeben. Das gilt ab dem nächsten Jahr. Vorausgesetzt, der Bundesrat gibt grünes Licht.

  • Steuerberater können künftig ohne Einwilligung der Empfänger Steuerbescheide digital bereitstellen - stattdessen ist eine Widerspruchslösung geplant.

  • Unternehmen müssen Buchungsbelege nur noch acht statt zehn Jahre aufbewahren.

  • Dieser Punkt ist allerdings umstritten. Die Nichtregierungsorganisation Finanzwende erwartet, dass Strafermittlungen wegen Steuerhinterziehung in sogenannten Cum-Cum-Fällen dadurch quasi unmöglich werden. Denn durch die kürzeren Aufbewahrungsfristen für Belege gingen Beweismittel verloren. Die neue Regel greift allerdings erst ein Jahr später, wenn Firmen oder Personen der Finanzaufsicht BaFin unterstellt sind – das hat der Bundestag auch beschlossen.

Quelle: ntv.de