Der TagWas heute wichtig wird
Guten Morgen, TGIF!! Eine weitere Woche neigt sich dem Ende entgegen und nicht nur ich werde wohl denken: Thank God it's Friday. Warum ist das so? In meinem Fall einfach zu beantworten: Wir rücken dem Frühling näher. Am Sonntag jetzt werden die Uhren umgestellt, nur ganz Kleinliche sprechen davon, dass wir eine Stunde verlieren werden. Anders betrachtet sollte man sagen, dass wir Licht gewinnen und das Frühlingsgefühl sich hoffentlich durchsetzt, auch wenn das Wetter noch im Winterschlaf zu sein scheint.
Genug Smalltalk, jetzt die Fakten. Ich wünsche Ihnen einen lockeren Start in den Freitag, ich begleite Sie hier im "Tag" mit Nachrichten, die nicht nur Schlechtes bringen. Falls Sie etwas zu beanstanden haben, denken Sie zuerst darüber nach: "Ist es wirklich wichtig?" und falls ja, schreiben Sie an dertag@ntv.de.
Was steht heute an?
Am zweiten Tag des EU-Gipfels beraten die 27 Staats- und Regierungschefs zunächst über den Vorschlag der EU-Kommission, Veränderungen am Strommarkt vorzunehmen, um künftig extreme Preisausschläge zu vermeiden. Entscheidungen werden nach Angaben der Bundesregierung noch nicht erwartet (Sie erwarten hier aber sicher keinen Kommentar, richtig?). Es folgt der sogenannte Euro-Gipfel, zusammen mit den Nicht-Euro-Staaten.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock reist nach Georgien und trifft dort ihren Amtskollegen Ilia Dartschiaschwili sowie Studenten und Vertreter der Zivilgesellschaft. Wegen des Kriegs mit der Ukraine sind viele Menschen aus Russland vor Repressalien nach Georgien geflohen. Zuletzt hatte es dort heftige Proteste gegen ein Gesetz gegeben, das nach Ansicht vieler Kritiker Medien und Nichtregierungsorganisationen ähnlich wie in Russland stark eingeschränkt hätte. Das Parlament lehnte den Entwurf schließlich ab. Georgien strebt den Beitritt zur EU an, ist anders als die Ukraine und Moldau aber noch kein offizieller Kandidat.
Wie haben sich die Preise für Wohnimmobilien im Jahr 2022 infolge von Energiekrise und Zinswende entwickelt? Darüber gibt das Statistische Bundesamt Auskunft. Im dritten Quartal zogen die Preise mit 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum so langsam an wie seit 2015 nicht mehr. Gemessen am Vorquartal sanken sie sogar, wenn auch nur um 0,4 Prozent.
Blick nach Frankreich - wie geht es dort weiter? Gestern protestierten Hunderttausende Franzosen gegen Macrons Rentenpläne, mehr dazu hier
Jetzt schon an Montag denken! Ein Großstreik soll den gesamten Verkehr in Deutschland lahmlegen. Das Wochenende also am besten dazu nutzen, das Fahrrad instand zu setzen.
