Der TagWas heute wichtig wird
Guten Morgen. Auch an diesem Dienstag im Spätsommer 2024 grüße ich Sie herzlich und verspreche, Sie mit Nachrichten und Wissenswertem nach bestem Wissen und Gewissen zu versorgen. Bitte versprechen Sie mir, dass Sie schlechte Nachrichten einerseits zur Kenntnis nehmen, andererseits überlegen: "Was kann ich heute tun, um es besser zu machen?", und vor allem nicht mit einem lachenden Smiley (auf unserer ntv.de-App möglich) zu versehen. Ich zähle ganz eindeutig auf Sie! Es geht los mit dem Zitat der Nacht von Städtetagspräsident Markus Lewe, der einen hundertprozentigen Schutz vor Terrorgefahren nicht für möglich hält: "Wir können und wollen die Innenstädte nicht zu Festungen umbauen."
Top-Themen des Tages:
Nach dem tödlichen Anschlag in Solingen stellen Politiker von FDP und Union Sozialleistungen für abgelehnte Asylbewerber infrage. Für Ausreisepflichtige solle es "keinerlei Sozialleistungen" mehr geben, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr. Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht sich für eine Überprüfung der Leistungen für abgelehnte Asylbewerber aus.
Nach den außergewöhnlich heftigen gegenseitigen Angriffen zwischen der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah und der israelischen Armee rücken die Bemühungen um eine Waffenruhe im Gaza-Krieg wieder in den Vordergrund. Intensive Vermittlungsgespräche in Kairo brachten bisher keinen Durchbruch.
Wolodymyr Selenskyj hat Vergeltung für die großangelegten russischen Luftangriffe auf sein Land angekündigt. An der militärischen Antwort würden auch vom Westen gelieferte F-16-Kampfjets beteiligt sein, so der ukrainische Präsident.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schließt eine Regierung des Linksbündnisses Nouveau Front Populaire aus und will mit erneuten Gesprächen einen Weg hin zu einem stabilen Bündnis ausloten.
Bei der Lufthansa-Tochter Discover Airlines haben zum Ende der Ferienzeit Streiks von Piloten und Kabinenpersonal begonnen. Damit kommen auf Passagiere Verspätungen und Flugausfälle zu, deren Ausmaß noch nicht abzusehen ist.
Die Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen stellt den "Freizeit-Monitor 2024" vor. Für die Untersuchung wurden im Juli und August über 3.000 repräsentativ ausgewählte Bürger ab 18 Jahren zu mehr als 100 unterschiedlichen Freizeitaktivitäten sowie ihren Freizeitwünschen befragt.