Der Tag

Der TagWas heute wichtig wird

27.11.2024, 07:19 Uhr

Guten Morgen. Gute Nachrichten: Die Waffenruhe zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz gilt seit dem frühen Morgen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnte allerdings die vom Erzfeind Iran unterstützte Miliz, dass die Dauer der Waffenruhe davon abhänge, "was im Libanon geschieht". Von der Hisbollah selbst gab es zunächst keine Reaktion auf die Verkündung der Waffenruhe. Schlechte Nachrichten: "Was wir in der Ukraine sehen, ist ein Spiel auf Zeit", sagt der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer bei Sandra Maischberger. "Und diese Zeit wird uns im Westen gerade gekauft." Die Militärexpertin Claudia Major dazu: Spätestens 2029 müsse die Bundeswehr in der Lage sein, einen russischen Angriff abzuschrecken - und sich notfalls auch dagegen zu verteidigen. Dazu passt doch, dass diese Woche Black Friday ist. Ich will in den nächsten Stunden aber nicht nur schwarzmalen und lade Sie daher ein, den Tag mit mir auf unserer informativen Seite zu genießen.

Was heute ansteht:

  • Nach einer beispiellosen Welle russischer Drohnenangriffe auf die Ukraine haben die Menschen in der westlichen Großstadt Ternopil weiterhin mit den Folgen zu kämpfen: Teile der Stadt sind offiziellen Angaben zufolge weiter ohne Strom, die Warmwasserversorgung ist bei winterlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt gekappt. Deutschland kündigte an, erneut Mittel zur Reparatur der ukrainischen Energieinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Sorge bereitet der Ukraine und ihren Verbündeten derweil eine neue russische Rakete.

  • Das Europaparlament stimmt um 12 Uhr über die Besetzung der neuen EU-Kommission unter Ursula von der Leyen ab. Zuvor hatten bereits die Parlamentsausschüsse den Weg für die 26 Kommissarinnen und Kommissare frei gemacht. Stimmt auch das Plenum wie erwartet zu, kann die neue EU-Kommission im Dezember ihre Arbeit aufnehmen.

  • Das Bundeskabinett berät über das sogenannte Gewalthilfegesetz von Bundesfamilienministerin Lisa Paus. Es sieht einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung in Fällen von häuslicher Gewalt vor. Das Kabinett befasst sich auch mit der geplanten Errichtung einer Stiftung für ein NSU-Dokumentationszentrum.

  • Die Rechtsnationalen in Frankreich um Marine Le Pen sind schon lange auf dem Vormarsch und im Parlament inzwischen so stark vertreten wie noch nie. Ein heute in Paris endender Gerichtsprozess aber könnte die Ambitionen der rechten Partei gehörig ausbremsen. Le Pen muss sich wegen möglicher Scheinbeschäftigung von Assistenten im EU-Parlament verantworten.

  • Borussia Dortmund will in der Champions League seine Auswärtsmisere beenden. Der Fußball-Bundesligist tritt um 21 Uhr bei Dinamo Zagreb aus Kroatien an, zuletzt hatte es für den BVB in der Fremde sechs Pflichtspiel-Niederlagen in Folge gegeben. Bereits um 18.45 Uhr spielt der deutsche Vizemeister VfB Stuttgart bei Roter Stern Belgrad.

Quelle: ntv.de