Der Tag

Der TagWas heute wichtig wird

25.02.2025, 07:30 Uhr

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

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Verdi verhandelt momentan um Tarife für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. (Foto: picture alliance / Panama Pictures)

Für manche ruckelt es heute wieder ordentlich im Tagesablauf. Die Gewerkschaft Verdi ruft im Tarifstreit zu Warnstreiks auf. Unter anderem in Bremen und Hannover stehen die Busse und Bahnen im Stadtverkehr still. Warnstreiks soll es daneben auch in kommunalen Kitas, Bürgerämtern, bei der Müllabfuhr und in kommunalen Krankenhäusern geben. Was uns sonst noch an diesem Dienstag an Terminen bevorsteht:

  • Zwei Tage nach der Bundestagswahl kommen die Abgeordneten zu ersten Sitzungen zusammen. Geplant sind sowohl gemeinsame Versammlungen der alten und neugewählten Mandatsträger als auch konstituierende Sitzungen der neuen Fraktionen.

  • Vor sechs Monaten hat die Weltgesundheitsorganisation WHO höchsten Alarm wegen der Häufung der Mpox-Fälle in Afrika geschlagen. Am Mittag tagt der Mpox-Notfallausschuss unabhängiger Experten, um zu prüfen, ob die Notlage aufrechterhalten werden soll.

  • Nach einem Misserfolg im vergangenen Jahr geht die Weltnaturkonferenz in Rom in die Verlängerung. Vier Monate nach dem Scheitern in Kolumbien kommen Vertreter aus annähernd 200 Ländern erneut zusammen.

  • Der Europäische Gerichtshof (EuGH) verhandelt erstmals über das italienische "Albanien-Modell" zur schnellen Abschiebung von Mittelmeer-Geflüchteten.

  • Vier mutmaßliche Mitglieder der radikal-islamistischen Hamas stehen von heute an in Berlin vor Gericht. Sie sollen als sogenannte Auslandsoperateure für die Schaffung oder auch Auflösung von Waffendepots in mehreren europäischen Staaten zuständig gewesen sein.

  • Das Statistische Bundesamt legt Zahlen zu Konjunktur und Staatshaushalt im vergangenen Jahr vor. Nach vorläufigen Daten ist die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal 2024 um 0,2 Prozent zum Vorquartal geschrumpft.

  • Erster Verlust seit 1979? Die Deutsche Bundesbank veröffentlicht am Morgen in Frankfurt ihren Geschäftsbericht für 2024. Dank Milliardenrückstellungen hat die Bundesbank ihre Bilanz 2023 gerade noch retten können.

  • US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wird erstmals den US-Marinestützpunkt Guantánamo Bay besuchen. In dem 2002 nach den Terroranschlägen von New York und Washington geschaffenen Gefangenenlager werden derzeit noch 15 Häftlinge unter Terrorismusverdacht festgehalten.

Bei Fragen, Hinweisen oder Kritik können Sie mich per Mail erreichen unter: johanna.ohlau(at)ntv.de. Weiter geht's!

Quelle: ntv.de