Der Tag

Der TagWas heute wichtig wird, oder: "Wie gut schlafen Sie"?

19.11.2024, 07:25 Uhr
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Abends noch ein letzter Blick auf Smartphone oder Tablet - keine gute Idee. Jedenfalls, wenn Sie Wert auf erholsamen Schlaf legen. Mal abgesehen vom zu grellen Licht, den Ablenkungen und der Tatsache, dass das Gras woanders ja immer grüner ist (will sagen, die anderen auf Instagram und Co ja immer die dollsten Sachen erleben, während sie bereits in der Koje liegen) sind die Nachrichten nicht wirklich erhellend. Und trotzdem sind Sie ja nun schon wieder hier, bei ntv.de, gelandet. Weil Sie wissen wollen, was los ist. Und das ist auch gut so, denn es lässt sich nicht schönreden und die Augen vor dem zu verschließen, was passiert, bringt nichts: Also, alles, was Sie wissen müssen, zur Regierungsbildung in den USA, zur Regierungsauflösung in Deutschland, Ostseekabeln, 1000 Tage Ukraine-Krieg, Israel, Gaza, Iran, kaufen/ verkaufen, Sport, Spaß und Spiel lesen Sie dann am besten doch bei uns nach.

Was heute ansteht:

  • Das US-Justizministerium tritt dafür ein, dass die Tochter Google des US-Konzerns Alphabet ihren Internet-Browser Chrome aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen muss. Das Ministerium werde den Richter in dem entsprechenden Gerichtsverfahren um einen solchen Schritt bitten, berichtet die US-Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

  • Die libanesische Regierung und die Hisbollah-Miliz haben einem US-Vorschlag für eine Feuerpause mit einigen Anmerkungen zugestimmt. Demnach geht es um die bislang ernsthaftesten Bemühungen um ein Ende der Kämpfe. Der US-Regierung sei die Antwort auf den Plan übermittelt worden.

  • Die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt haben sich bei dem G20-Gipfel in Rio de Janeiro auf ein neues Programm zur Bekämpfung der weltweiten Armut verständigt. "Die Zahl der Menschen, die von Hunger betroffen sind, ist gestiegen und wird im Jahr 2023 die erschütternde Zahl von rund 733 Millionen Menschen erreichen, wobei Kinder und Frauen am stärksten betroffen sind", heißt es in der Abschlusserklärung. Die Kriege in Nahost und der Ukraine werden in dem Dokument nur knapp erwähnt. Kanzler Olaf Scholz und andere westliche Regierungschefs hatten zuvor gesagt, dass er für eine klarere Nennung der Gründe für die Kriege im Dokument kämpfen wolle. In den Beratungen prallten aber die Vorstellungen westlicher Staaten und der Länder der Südhalbkugel aufeinander.

  • Im bislang größten Prozess gegen die demokratische Opposition in Hongkong sind am Dienstag 45 pro-demokratische Aktivisten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Benny Tai, ein ehemaliger Jurist, der als "Organisator" der verhafteten pro-demokratischen Aktivisten bezeichnet wurde, erhielt mit zehn Jahren die höchste Strafe. Die Aktivisten waren auf der Grundlage des von der Regierung in Peking erlassenen Nationalen Sicherheitsgesetzes der "Verschwörung zum Umsturz" angeklagt worden. Ursprünglich hatte ihnen lebenslange Haft gedroht.

Quelle: ntv.de