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Der Tag Wegen Racial Profiling: Michelle Obama sorgt sich um ihre Töchter

"Jedes Mal, wenn sie alleine in ein Auto steigen, mache ich mir Sorgen darüber, welche Annahmen jemand trifft, der nicht komplett über sie Bescheid weiß", sagte Michelle Obama in der Sendung "This Morning" des Senders CBS. Ihre und Barack Obamas Töchter, Malia und Sascha, seien zwar "gute Studentinnen und höfliche Mädchen", führte sie aus. "Aber vielleicht drehen sie ihre Musik ein wenig zu laut auf, vielleicht sieht jemand nur ihren Hinterkopf und trifft eine Annahme."

Als die 22-jährige Malia und die 19-jährige Sascha ihre Führerscheinprüfung bestanden haben, hätten sie und ihr Mann Angst bekommen so wie viele andere afroamerikanische Eltern, offenbarte die Buchautorin und Juristin. "Viele von uns (Schwarzen) leben immer noch in Angst, wenn wir in den Supermarkt gehen, mit unseren Hunden spazieren gehen." Man müsse häufiger darüber sprechen und andere Bürger darum bitten, "ein wenig mehr zuzuhören und uns zu glauben". Sie müssten "wissen, dass wir nicht da draußen sein und marschieren wollen." Sie sprach dabei die "Black Lives Matter"-Proteste an und wie sich die jungen Demonstranten sicherlich lieber keine Sorgen darum machen würden, aber auf die Straße gehen müssten, wegen der vielen Vorurteile gegen Schwarze. Im Interview wird auch der Fall George Floyd besprochen. Das ganze Gespräch soll am Montag veröffentlicht werden.

Quelle: ntv.de

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