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Der TagWeiße "diskriminiert"? US-Regierung will Harvard zur Herausgabe von Zulassungsdokumenten zwingen

13.02.2026, 22:17 Uhr

Wie absurd soll das noch alles werden? Die US-Regierung hat die Elite-Universität Harvard verklagt, um sie zur Herausgabe von Dokumenten zur Zulassung von Studierenden zu zwingen. Justizministerin Pam Bondi erklärte, die Regierung wolle damit feststellen, ob Harvard bestimmte Gruppen "in seinem Zulassungsverfahren weiterhin diskriminiert". Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hält Weiße und insbesondere weiße Männer für die eigentlichen Opfer von Diskriminierung und hat Gleichstellungs- und Inklusionsprogrammen (DEI) deshalb den Kampf angesagt. So behauptete Trump etwa im Januar in einem Interview mit der "New York Times", dass Weiße durch Vorgaben aus der Zeit der Bürgerrechtsbewegung "sehr schlecht behandelt" würden. Ein Affront gegen alle, die unter Rassismus leider beziehungsweise sich dagegen einsetzen.

Trump geht seit seinem erneuten Amtsantritt vor gut einem Jahr in aller Härte gegen Harvard und andere Hochschulen vor, die er für Vertreter einer linksgerichteten Politik hält. Er hatte versucht, der Universität Bundesmittel in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar zu streichen und die Aufnahme internationaler Studenten zu verhindern. Beide Vorstöße wurden von Gerichten vorerst weitgehend gestoppt.

Quelle: ntv.de