Der Tag

Der TagWeltmeere sind so warm wie nie seit Messungsbeginn

24.08.2026, 15:13 Uhr
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Höhere Temperaturen können Ökosysteme stören. Hier zu sehen: Ein Pärchen Tomaten-Clownfische, die in einer Kolonie von Blasenanemonen in einer Höhle einer Riesenhirnkoralle leben. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Forschende messen die höchste durchschnittliche Meerestemperatur seit Beginn der Messungen im Jahr 1979. Die tägliche globale durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur (SST) habe am Samstag 21,1 Grad betragen, erklärt der Klimawandeldienst des EU-Programms Copernicus. Damit sei der bisherige Rekord von 21,09 Grad vom März 2024 übertroffen worden. Dass der neue Höchststand im August gemessen wird, überrascht die Klimaforschenden. Denn in der Regel seien die globalen Meerestemperaturen im März und April nach dem südlichen Sommer am höchsten.  

Höhere Meerestemperaturen steigern laut Copernicus das Risiko extremer Wetterereignisse. Ein wärmerer Ozean gebe mehr Wärme und Feuchtigkeit an die Atmosphäre ab, was zu stärkeren Niederschlägen und einer möglichen Intensivierung von Stürmen führen könne. Zudem könne ein wärmerer Ozean Kohlendioxid aus der Atmosphäre weniger effizient binden. Die strategische Leiterin für Klima bei Copernicus, Samantha Burgess, spricht zudem von Hitzewellen im Meer: "Die Zahl der Tage mit marinen Hitzewellen hat sich weltweit seit Anfang der 1990er Jahre mehr als verdreifacht", sagt sie. Hier können Sie mehr darüber lesen.

Quelle: ntv.de