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Der TagWenn die Prüfer geprüft werden - KPMG und Co. sollen in GB reguliert werden

31.05.2022, 07:43 Uhr
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In Großbritannien ist nicht nur wegen des Thron-Jubiläums Großreinemachen angesagt ... (Foto: dpa)

Nach mehreren Finanzskandalen will die britische Regierung Wirtschaftsprüfer strenger regulieren, das Risiko eines plötzlichen Konkurses großer Unternehmen soll verringert, Arbeitsplätze geschützt und der Ruf des Vereinigten Königreichs gestärkt werden. Allerdings sind die Regierungspläne gegenüber den ursprünglichen Ambitionen deutlich entschärft. Die Reform soll die Dominanz der vier großen Prüfgesellschaften PwC, KPMG, EY und Deloitte einschränken. Die 350 größten börsennotierten Unternehmen des Landes sollen zumindest für einen Teil ihrer Prüfungen einen anderen Anbieter beauftragen müssen. Zudem ist eine neue Behörde vorgesehen, die die Wirtschaftsprüfer stärker überwachen soll.

Die Reform wird Unternehmen dazu verpflichten, ihre Ergebnisse transparenter zu machen, außerdem soll die Ausschüttung von Dividenden verboten werden, wenn Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Die Regierung hatte die ursprüngliche Schwelle, ab der die Reform greifen sollte, von 500 Mitarbeitern und 500 Millionen Pfund Jahresumsatz auf 750 Mitarbeiter und 750 Millionen Pfund Jahresumsatz heraufgesetzt. Die Ankündigungen kommen zu einer Zeit, in der EY laut Presseberichten eine Aufspaltung seiner weltweiten Prüfungs- und Beratungsaktivitäten prüft.

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Quelle: ntv.de