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Der Tag Wetterdienst in Florida warnt vor herabfallenden Leguanen

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Reptilien statt Krähen fallen "vom Himmel": Für den "Leguan-Regen", der etwas an Szenen wie aus einem Alfred-Hitchcock-Film erinnert, gibt es eine logische Erklärung.

(Foto: picture alliance / Greg Lovett/Palm Beach Post via ZUMA Wire/dpa)

"It rains cats and dogs" - so lautet eine englische Redewendung, wenn es mal so richtig schüttet. Im US-Bundesstaat Florida könnte man die etwas abändern in: "Es regnet Leguane." Die fallen dort gerade häufiger mal von den Palmen. Allerdings hat der "Reptilien-Regen" weniger mit tatsächlichem Regen als vielmehr mit der Temperatur zu tun: Im für seine milden Winter bekannten Sonnenscheinstaat wird es kalt zu Weihnachten: "Frostige Temperaturen und herabfallende Leguane sind möglich", erklärte der Nationale Wetterdienst in Miami bei Twitter. Die Bewohner müssten für ein paar Tage Shorts und T-Shirts gegen wärmere Kleidung tauschen und zudem aufpassen, ob erstarrte Reptilien auf sie herabregnen.

Bei Temperaturen unter 4 Grad Celsius fallen die Leguane in eine Art Kältestarre. Sie können sich nicht mehr auf den Bäumen halten, in denen sie leben. Die Behörden raten davon ab, die Reptilien zum Aufwärmen mit nach Hause zu nehmen, da sie Menschen angreifen können, wenn sie bei steigenden Temperaturen wieder zum Leben erwachen.

Quelle: ntv.de