Der TagWuhan-Virus: So sehen die aktuellen Zahlen aus China aus
Die Zahl neu nachgewiesener Todesopfer durch das Coronavirus hat sich in China in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen verzehnfachte sich fast.
Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, wurden dort 242 neue Todesopfer registriert, womit die Gesamtzahl der Toten in der Provinz seit Ausbruch der Krankheit bei 1310 liegt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen stieg dort um 14.840 auf nun 48.208 bekannte Fälle. Weltweit liegt die Zahl der registrierten Infektionsfälle bei 59.539.
Der sprunghafte Anstieg in der Statistik geht offenbar auf eine erweiterte Definition der Erkrankungsfälle zurück. Wie das Staatsfernsehen berichtete, habe die Provinz die "Diagnoseergebnisse überarbeitet". Patienten seien gemäß der neuen Klassifikation diagnostiziert worden.
Ob die Anpassung der offiziellen Angaben zur Menge der registrierten Fälle auf eine Ausweitung der Epidemie zurückgeht, ist noch unklar. Experten gehen schon allein aufgrund der Bevölkerungsdichte in den betroffenen Regionen und der offensichtlichen Überlastung des chinesischen Gesundheitssystems von einer hohen Dunkelziffer noch nicht erkannter Coronavirus-Infektionen aus.