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Der TagZecken-Alarm: Rheinland-Pfalz verzeichnet mehr Borreliose-Fälle

29.06.2020, 18:20 Uhr
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Diese Zecke hat sich bereits mit Blut vollgesogen: Auch beim Entfernen der Tiere kann es zu Infektionen kommen. (Foto: imago images/Gottfried Czepluch)

In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der nach einem Zeckenbiss an Borreliose erkrankten Menschen gestiegen. In diesem Jahr habe es bisher 377 Fälle gegeben, teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz mit. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 316; im Gesamtjahr 2019 wurden insgesamt 1185 Fälle gezählt. Borreliose ist eine Bakterienkrankheit, die Rötungen und grippeähnliche Symptome verursachen, aber auch Herz oder Hirn schädigen kann. Mit den Temperaturen steige auch die Aktivität der Zecken, teilte das LUA weiter mit. Da die Tiere mehrere Infektionskrankheiten übertragen könnten, sei ein Schutz beim Aufenthalt in der Natur empfehlenswert. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht.