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Der TagZu wenige Hebammen: Geburtshilfe ist stark überlastet
12.09.2019, 10:52 Uhr
Der Beruf der Hebammen fällt in die Kategorie: Gesellschaftlich wahnsinnig wichtig, aber nicht ausreichend gefördert. Das Ergebnis dieser Politik ist wenig überraschend: Es gibt zu wenige und die arbeiten der Grenze der Belastbarkeit. Das steht in einem neuen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags. Die "Neue Osnabrücker Zeitung" hatte Einblick.
Demnach betreut fast die Hälfte der Hebammen in Deutschland drei Gebärende gleichzeitig.
In Sachsen mussten ein Drittel der Hebammen in Intensivschichten sogar "mehr als vier Gebärende" betreuen.
Die medizinischen Fachgesellschaften für die stationäre Geburtshilfe empfehlen eine Eins-zu-eins-Betreuung.