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Der TagZugvogel auf dem Weg nach Neuseeland dreht wieder um

20.09.2021, 07:44 Uhr
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(Foto: dpa)

Die rund 11.000 Kilometer lange Nonstop-Migration der Pfuhlschnepfen ist eine der längsten der Vogelwelt. Eine hatte nun großes Pech: Wegen widriger Wetterbedingungen ist eine Phulschnepfe auf ihrem Weg nach Neuseeland umgekehrt und Tausende Kilometer zurück nach Alaska geflogen. Das Tier, dessen Migration vom neuseeländischen Department of Conservation mittels eines Funksenders am Bein verfolgt wird, sei im Yukon-Kuskokwim-Delta in Alaska in Richtung Südpazifik gestartet, teilt die Behörde mit. Nach 2000 Kilometern sei der ausgewachsene Vogel auf so starke Winde gestoßen, dass er umdrehen musste. Nach einem 57-stündigen Nonstop-Flug landete das Federvieh wieder in Alaska.

Das Verhalten sei für eine Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica) sehr ungewöhnlich, so Zoologie-Professor Phil Battley von der neuseeländischen Massey University. "Im Laufe der Jahre haben wir etwa 70 Pfuhlschnepfen verfolgt, die Alaska verlassen haben, und dies ist die erste, von der wir wissen, dass sie wegen schlechten Wetters umkehren musste." Andere Exemplare, die etwa zeitgleich in Alaska aufgebrochen seien, hätten es nach Neuseeland geschafft. Forscher interessiere nun besonders, was der Vogel als Nächstes tue, wie lange er sich ausruhe und ob er doch noch den ganzen Weg nach Neuseeland schaffe, so Battley.

Quelle: ntv.de