Der Tag"Zwei verlorene Tage": Warnstreiks im öffentlichen Dienst stehen bevor
Wenn das Ende von zweitägigen Verhandlungen so kommentiert wird, sind die Konsequenzen schon klar. "Das waren zwei verlorene Tage und wenn die Finanzminister der Länder so weiter machen, fahren sie die Verhandlungen komplett vor die Wand", sagte der Vorsitzende des Beamtenbunds dbb, Ulrich Silberbach, nachdem die zweite Verhandlungsrunde im aktuellen Tarifstreit um das Einkommen von mehr als einer Million Landesbeschäftigten etwa in Schulen, Kitas und der Polizei zu Ende beendet worden war.
Die Menschen in Deutschland müssen sich also wieder auf verstärkte Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder einstellen. Die Ausstände würden spürbar ausgeweitet, kündigte Verdi-Chef Frank Werneke in Potsdam an. Wo und wann Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, teilten die Gewerkschaften bislang nicht mit. Ende November soll in Potsdam weiterverhandelt werden.