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Der Sport-TagDrei Esten wegen Sportbetrugs und Dopingverdachts angeklagt

12.08.2020, 13:36 Uhr
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Andreas Veerpalu verkorkste seine Karriere. (Foto: imago/Scanpix)

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat im Zuge von Doping-Ermittlungen bei der "Operation Aderlass" zwei Skilangläufer und einen Betreuer aus Estland wegen des Verdachts des Sportbetrugs angeklagt. Wie ein Sprecher der Behörde erklärte, müssen sich die Skilangläufer Karel Tammjärv und Andreas Veerpalu vor Gericht verantworten. Auch der Vater von Andreas Veerpalu, Andrus Veerpalu, sei angeklagt. Ihm werde Beihilfe zum Sportbetrug vorgeworfen.

  • Den Sportlern werde Eigenblut-Doping und die Einnahme verbotener Substanzen seit der Wintersaison 2016/2017 zur Last gelegt. Außerdem sollen sie zu Unrecht Sponsorengelder in Höhe von jeweils 15.000 Euro kassiert haben.

  • Andrus Veerpalu soll sein Zimmer bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld 2019 einem anderen Sportler zum Eigenblut-Doping zur Verfügung gestellt haben.

  • Für Andreas Veerpalu ist ein Verhandlungstermin für den 8. Oktober festgesetzt. Die anderen beiden Verfahren sind noch nicht terminiert.

  • Der Internationale Skiverband hatte die beiden Langläufer wegen Dopings bereits zu Vierjahressperren verurteilt.

Quelle: ntv.de