Der TagImmer mehr Städte setzen auf Seilbahnen

Wer an Fortbewegungsmittel für Städte denkt, hat meist Fahrräder, Autos, Busse oder U-Bahnen im Sinn. Doch wenn es darum geht, einen Verkehrskollaps zu verhindern, setzen gerade südamerikanische Städte immer häufiger auf Seilbahnen. Die gelten nämlich als platzsparend, klimafreundlich, verhältnismäßig günstig und schnell zu bauen. "Fast jede Stadt in Südamerika ab 200.000, 300.000 Einwohner ist schon mit einer entsprechenden Seilbahnanfrage auf uns zugekommen", sagte der Sprecher des österreichischen Seilbahnunternehmens Doppelmayr, Ekkehard Assmann.
Das größte urbane Seilbahnnetz entsteht derzeit im bolivianischen La Paz. Dort gibt es bisher fünf Linien mit Aussicht auf die Andenberge, in naher Zukunft sollen es zehn mit 30 Kilometern Länge werden. Im Dezember wird dort bereits der 100-millionste Fahrgast erwartet.
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