Der TagMit Verzögerung nach New York: Legte jemand Baerbock vor Abflug "Steine in den Weg"?
Bei Flugreisen der deutschen Regierung passieren fast schon gewohnheitsmäßig hin und wieder Pannen. Beim heutigen Abflug der Außenministerin Annalena Baerbock vom Treffen der G20-Außenminister im brasilianischen Rio de Janeiro nach New York hat es zwar keine solche gegeben - aber eine saftige Verzögerung. Ursprünglich sollte die Maschine mit der Grünen-Politikerin gegen 17.30 Uhr (MEZ) abheben. Zunächst gab es eine Wartezeit, weil der Regierungs-Airbus A350-900 der Flugbereitschaft noch betankt werden musste. Nach Abschluss des Betankens gegen 18.30 Uhr musste der Flugkapitän die Ministerin dann weiter vertrösten. Es "scheint heute der Wurm drin zu sein", sagte der Kapitän. "Wir versuchen derzeit, eine Freigabe zu bekommen, um den Flug nach New York zu beginnen. Aber die Brasilianer legen uns heute irgendwie Steine in den Weg." Im Moment scheine es so, dass man frühestens in 30 bis 40 Minuten eine Freigabe zum Abflug bekomme. "Ich kann Ihnen nicht sagen, woran das liegt. In 40 Jahren Flugdienst habe ich so was noch nicht erlebt. Tut mir leid." Gegen 19 Uhr hob die Maschine dann doch zu dem Neun-Stunden-Flug nach New York ab. Dort will Baerbock am morgigen Freitag unter anderem bei Sitzungen von UN-Generalversammlung und UN-Sicherheitsrat zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine das Wort ergreifen.