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Der TagNawalny: Mein Mörder hat gestanden

21.12.2020, 14:56 Uhr

Vier Monate ist der Giftanschlag auf Alexej Nawalny bereits her. Nun will der wohl bekannteste Kremlkritiker einen Schuldigen für den versuchten Mord gefunden haben. Unter dem Titel "Ich habe meinen Mörder angerufen. Er hat gestanden" veröffentlichte Nawalny auf Youtube den Mitschnitt eines Telefonats mit einem mutmaßlichen Agenten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Dieser soll den Anschlag auf ihn zugegeben haben.

Laut "Spiegel"-Informationen gab sich Nalwany in dem Telefongespräch am 14. Dezember als Mitarbeiter des russischen Sicherheitsrates aus, um das Vertrauen des Agenten zu gewinnen. So erfuhr der Oppositionspolitiker Details über den Anschlag und Informationen zu möglichen Beteiligten. Acht Geheimagenten sollen demnach an der Tat beteiligt gewesen sein. Das Nervengift Nowitschok sei auf der Innenseite einer Unterhose Nawalnys angebracht worden. Nawalny habe den Anschlag nur überlebt, weil der Flug nicht lange genug gedauert habe.

Nachdem Nawalny am 20. August während eines Fluges aus Sibirien Richtung Moskau zusammengebrochen war, unternahm der Pilot eine Notlandung in der Stadt Omsk. Der Politiker wurde zunächst dort in ein Krankenhaus gebracht und später in die Berliner Charité geflogen. Die russische Regierung bestreitet eine Verwicklung der Geheimdienste in den Anschlag.

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Quelle: ntv.de