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Die Frau am Grill Bratwurst selber machen - so gehts

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Bratwurst selber machen - gar nicht so schwer.

(Foto: Matthias Würfl)

Man macht ja heutzutage vieles in der Küche selbst, etwa die Pizza anstelle einer fertigen aus dem Supermarkt. Oder das Sauerkraut, statt es in Dosen abgefüllt zu kaufen. Aber wie sieht es beim Thema Wurst aus, besonders bei der Bratwurst? Da denken die wenigsten ans Selbermachen - obwohl es recht einfach ist.

Beim Bratwurstmachen weiß man, was drin ist. Und es gibt immer mehr Menschen, besonders in Videos auf Youtube zu beobachten, die ihre Würste selber produzieren. Aber es ist immer noch eine sehr kleine Gemeinde. Der größte Vorteil, neben dem Spaß des gemeinsamen Wurstens, so es einer Gruppe geschieht: Man weiß, was sich in der Wurst befindet. Sprich: Bei welchem Metzger ist das Fleisch erworben, welche Gewürze verwende ich? Und natürlich in den meisten Fällen: Keine künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Die Voraussetzungen

*Datenschutz

Unentbehrlich ist eine Maschine, mit der das Brät in den Darm gelangt, ein sogenannter Wurstbefüller. Derer gibt es verschiedene im Handel zu kaufen. Von 25 bis weit über 1000 Euro reicht hier die Preisspanne. Selbst die günstigsten verrichten ihren Dienst, wer jedoch vor hat öfters mal zu wursten sollte schon einen Betrag zwischen 50 und 130 Euro investieren. (Hier geht es zu einem kleinen Wurstbefüller-Vergleich.)

Kein Fleischwolf? Kein Problem! Natürlich muss das Fleisch auch gewolft werden. Wer kein solches Gerät besitzt, kann sich das Fleisch auch in den meisten Metzgereien durch den Fleischwolf drehen lassen. Tipp: Die Gewürzmischung am besten ebenfalls gleich mit dem Fleisch durchdrehen lassen.

Übung macht den Meister

Zutaten

1 kg Schweinefleisch (Schweinebauch, Schulter, Schlegel mit einem Fett-Fleisch-Verhältnis zwischen 50:50 und 40:60)
20 g Salz
2,5 g Pfeffer (gemahlen)
1 TL Piment
0,5 TL Zwiebelextrakt (flüssig)
0,5 TL Knoblauchextrakt (flüssig)
1 EL Majoran (gerebelt)
0,5 TL Muskatnuss (gemahlen)
1 EL Basilikum (gerebelt)
1 TL Kümmel (gemahlen)
2 Meter Naturdarm (Dicke nach Wunsch)

Wer beim ersten Mal Bratwurstmachen noch nicht zu 100 Prozent mit dem Wurstbefüller oder dem Abdrehen der Würste klarkommt: Keine Sorge! Ich habe mich bei meinen ersten Versuchen auch angestellt und bin immer noch dabei, zu lernen. Selbstgemachte Bratwürste lassen sich wunderbar auf Vorrat produzieren.

Die Bratwürste können nach dem Wursten problemlos eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden. Oder, falls jemand gerne geräucherte Bratwürste mag, im Grill oder Smoker geräuchert werden. Und ganz ehrlich: Für zehn Bratwürste fängt ja auch niemand zu wursten an. Darum am besten mit Freunden zusammen Würste machen und einen Vorrat produzieren.

Portionen: 1 kg
Vorbereitungszeit: 60 Minuten

Bratwurst selber machen_Wurst in Schüssel.jpg

Wenn man sich schon die Arbeit macht, kann man auch gleich ein paar mehr Würste herstellen.

(Foto: Matthias Würfl)

Zubereitung

  1. Das Fleisch in kleine Stücke schneiden und alle Gewürze gut untermischen.
  2. Die Mischung durch den Fleischwolf geben - Scheibenstärke je nach gewünschter Körnigkeit der Wurst später (kleine für feine Bratwurst, große für grobe Bratwurst).
  3. Die Wurst in den Befüller geben und die Kurbel drehen, bis das Brät sichtbar ist.
  4. Nun den Darm auf den Befüllstutzen aufziehen und am Ende einen Knoten binden.
  5. Die Kurbel langsam und gleichmäßig drehen und den Darm komplett befüllen.
  6. Am Ende wieder einen Knoten binden und die Würste abdrehen.

Wer es noch genauer wissen will, kann sich die Frau am Grill in Aktion auf Youtube anschauen oder ihren Blog lesen.

Quelle: n-tv.de

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