Audio

Podcast zur Bildschirmnutzung Deshalb sind Displays für Kinder schädlich

109882797.jpg

Kleinkinder sollten nicht zu viel mit Smartphones spielen.

(Foto: picture alliance/dpa)

*Datenschutz

Smartphone, Tablet und Co. sind für Kinder faszinierend. Doch zu viel Bildschirmzeit schadet der Entwicklung. Wann sollten Kinder ganz von Displays ferngehalten werden, welche Alternativen gibt es und worauf müssen Eltern besonders achten?

In dieser Folge von Wieder was gelernt geht es um Kinder, die auf Displays starren - und was das mit ihnen macht. Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

Es stimmt natürlich nicht, dass man viereckige Augen bekommt, wenn man zuviel auf Bildschirme schaut. Doch so harmlos, wie manche denken, sind die leuchtenden und bunten Displays für Kinder nicht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert in einem aktuellen Report, die Displayzeit gerade für Kleinkinder stark einzuschränken, Kinder unter 1 Jahr sollten gar nicht mit Displays in Kontakt kommen und möglichst nicht längere Zeit passiv vor der Mattscheibe sitzen. Denn wenn sich Kinder in jungen Jahren zu wenig bewegen und zu viel sitzen, kann sich das negativ auf ihr gesamtes Leben auswirken.

Die Medienpädagogin Iren Schulz kennt noch andere Gründe, die dagegen sprechen, Kleinkindern Smartphones in die Hand zu geben:

"Kleinkinder sollen die Welt mit allen Sinnen erkunden, riechen, schmecken, fühlen, anfassen, und tatsächlich sozusagen die Welt erleben. Deswegen sollten Medien auch nur eine wirklich reduzierte Rolle spielen. Das was Kinder mit Medien können, ist das was sie auch in der realen Welt können. Und ein Verständnis für die Zweidimensionalität dieser Bildschirme, das Verstehen von Geschichten von diesen Bildsignalen und Lichtreizen ist in dem Alter gar nicht möglich."

Wie man seine Kinder stattdessen an die Mediennutzung heranführen kann, was die WHO noch empfiehlt und worauf Eltern mindestens genauso stark achten sollten wie auf die Bildschirmzeit ihrer Kinder, hören Sie in unserem Podcast.

Alle Folgen von Wieder was gelernt finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Deezer, iTunes, Soundcloud und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps finden Sie hier den RSS-Feed. Nehmen Sie die URL und fügen Sie Wieder was gelernt einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

Quelle: n-tv.de, jwa

Mehr zum Thema