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Dienstag, 20. Februar 2018

Tag elf in Olympia-Bildern: Nordische Dominierer und Biathlon-Pech

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Gold, Silber, Bronze. (Foto: REUTERS)

Gold, Silber, Bronze.

Gold, Silber, Bronze.

Bei den Nordischen Kombinierern feiern die Deutschen einen Dreifacherfolg von der Großschanze.

Johannes Rydzek, Fabian Rießle und Eric Frenzel holen alle drei Podestplätze.

Ein solcher Medaillen-Hattrick gelang den Deutschen zuletzt 1976.

Auf den Jubel folgt Trauer: In diesen Gesichtern ist das ganze Elend der gemischten Biathlon-Staffel zu sehen.

Bis zum Wechsel auf Schlussläufer Arnd Peiffer liegen die Deutschen mit Abstand vorne.

Doch dann verschießt der erst im Liegen, dann im Stehen - und muss sogar in die Strafrunde.

Das gibt dem überragenden Martin Fourcade die Gelegenheit, an der deutschen Staffel vorbeizuziehen und Gold für Frankreich zu holen.

Silber geht an die Norweger Johannes Thingnes Bö, Emil Hegle Svendsen, Tiril Eckhoff und Marte Olsbu.

Auf der Zielgeraden überholt dann auch noch der Italiener Dominik Windisch den deutschen Schlussläufer Peiffer ...

... und sichert seinem Team Bronze.

Doch kampflos geben die Deutschen den dritten Platz nicht her.

Sie legen Einspruch wegen eines vermeintlichen Spurwechselfehlers des Italieners auf der Zielgeraden ein. Vergeblich - es bleibt bei Blech für Deutschland.

Zurück zur ersten Entscheidung des elften Olympia-Tages: Diese fällt bei den Eistänzern.

Tessa Virtue und Scott Moir erringen die achte Goldmedaille für Kanada in Pyeongchang.

Mit ihrer Eistanz-Kür zu "Moulin Rouge" landen sie nicht nur auf dem ersten Platz, sondern setzen auch zwei neue Rekordmarken.

Virtue und Moir, die seit ihrer Kindheit zusammen trainieren, sind die ersten Eiskunstläufer, die fünf Medaillen bei Olympischen Winterspielen gewinnen.

Außerdem stellen sie mit einer Gesamtpunktzahl von 206,07 Punkten einen neuen Weltrekord auf.

Rang zwei geht an Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron aus Frankreich. Sie tanzen zur Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven.

Mit 205,28 Punkten rauscht das Eistanz-Paar um nur einen Punkt an der Goldmedaille vorbei.

Ein verrutschtes Kleid hatte Papadakis im Kurzprogramm leicht ausgebremst.

Die Bronzemedaille geht an Maia und Alex Shibutani.

Die US-Geschwister kommen zu einem Medley der Band Coldplay auf 192,59 Punkte und stoßen ...

... ihre Teamkollegen Madison Hubbell und Zachary Donohue vom Siegerpodest.

Die beiden deutschen Starter, Kavita Lorenz und Panagiotis Polizoakis, landen auf Rang 16.

Für die beiden 22-Jährigen ist es dennoch ein gelungenes Olympia-Debüt. Zu dem Filmtitel "Stolz und Vorurteil" legen sie eine fehlerfreie Kür hin.

In der Halfpipe stellt Cassie Sharpe ihre Welt auf den Kopf.

Die Kanadierin holt Gold im Ski-Freestyle vor ...

... Marie Martinod aus Frankreich und ...

... der US-Amerikanerin Brita Sigourney.

Ein bitteres Ende nimmt der Wettbewerb für die deutsche Freestylerin Sabrina Cakmakli.

Die 23-Jährige stürzt in der Halfpipe und wird Achte.

Auch Goldfavoritin Maddie Bowman (USA) landet auf dem Hintern statt auf den Skiern.

Sie belegt Rang elf. Die Enttäuschung ist ihr deutlich anzusehen.

Einen Sturz erleidet auch Skicrosserin Celia Funkler.

Die 19 Jahre alte Münchnerin verletzt sich schwer im Training und zieht sich eine Brustwirbelkörperfraktur zu. Das war's mit Olympia.

Die deutschen Eishockeyprofis könnten dagegen die ganze Welt umarmen.

Erstmals seit 16 Jahren stehen sie in einem olympischen Viertelfinale.

Gegen die Schweiz siegen sie in der Verlängerung mit 2:1.

Auch Norwegen qualifiziert sich für das Viertelfinale ...

... genauso wie die US-Amerikaner.

Die Schweizer Frauen machen es besser als ihre männlichen Kollegen: Sie gewinnen gegen die Japanerinnen das Spiel um Platz fünf.

Siebte werden die Schwedinnen, die gegen das Team Korea siegen.

Die beiden Trainer des außergewöhnlichen Teams können nichts herausreißen ...

... die Koreanerinnen werden Turnierletzte - abgeschlagen.

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