Fasten statt Feiern: Am Aschermittwoch geht es los
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Am Aschermittwoch, das weiß jeder Narr, ist alles vorbei. Im Christentum geht mit dem Aschermittwoch allerdings etwas los: die Fastenzeit.Bild 1 von 17 Die Fastenzeit endet in der Karwoche. Sie erinnert an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbracht hat ("Jesu Versuchung").Bild 2 von 17 Beim Evangelisten Lukas heißt es dazu: "Jesus aber, voll heiligen Geistes, kam zurück vom Jordan ...Bild 3 von 17 ... und wurde vom Geist in die Wüste geführt und vierzig Tage lang von dem Teufel versucht. Und er aß nichts in diesen Tagen, und als sie ein Ende hatten, hungerte ihn."Bild 4 von 17 "Der Teufel aber sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so sprich zu diesem Stein, dass er Brot werde. Und Jesus antwortete ihm: Es steht geschrieben: 'Der Mensch lebt nicht allein vom Brot.'"Bild 5 von 17 Matthäus erzählt die Geschichte so: "Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er von dem Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. ...Bild 6 von 17 ... Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: 'Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.'"Bild 7 von 17 Religiöses Fasten ist heute aus der Mode gekommen. Früher aßen die Christen während der Fastenzeit kein Fleisch, tranken keinen Wein und nahmen nur am Abend eine Mahlzeit zu sich.Bild 8 von 17 Heute hält auch die katholische Kirche die Gläubigen nicht mehr zu generellem Verzicht an. Seit 1966 ist das eigentliche Fasten nur noch zu Aschermittwoch und Karfreitag verpflichtend. Christen sollen in der Fastenzeit eine spürbare Geldspende für Menschen in Not geben.Bild 9 von 17 Moderne Formen des Fastens beschränken sich auf einzelne Aspekte des Konsums: Verzicht auf Alkohol, auf Fernsehen, auf Süßigkeiten, auf das Auto. Selbst "SMS-Fasten" gab es. Das bedeutete allerdings nicht den Verzicht auf SMS, sondern das Verschicken von Bibelsprüchen.Bild 10 von 17 Die Fastenzeit ist dabei nicht etwa das Ende der Karnevalszeit, sondern dient als Vorbereitung auf Ostern, ...Bild 11 von 17 ... das Fest der Auferstehung Christi nach der Kreuzigung am Karfreitag.Bild 12 von 17 Bereits im 4. Jahrhundert markierte der Aschermittwoch den Beginn der Kirchenbuße: Die Gläubigen legten das Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut. Im Laufe des 10. Jahrhunderts ging das öffentliche Büßen immer mehr zurück, übrig blieb das Aschekreuz, ...Bild 13 von 17 ... das sich Katholiken am Aschermittwoch vom Priester auf die Stirn zeichnen lassen. Das Aschekreuz erinnert an die Vergänglichkeit.Bild 14 von 17 Gebetet wird dabei der Satz aus der biblischen Schöpfungsgeschichte: "Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist, und wieder zum Staub zurückkehren wirst."Bild 15 von 17 Möglich sind in der katholischen Liturgie auch die im Markus-Evangelium überlieferten Worte Jesu: "Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium." Dies ist als Vorbereitung auf das Osterfest zu verstehen.Bild 16 von 17 Traditionell wird am Aschermittwoch die zuvor gesegnete Asche von Palmzweigen des Palmsonntags aus dem Vorjahr benutzt.Bild 17 von 17