Meerestiere können wirklich schön sein. So wie dieses hier.Bild 1 von 22 Andere sind nicht unbedingt ein Hingucker, dafür aber...Bild 2 von 22 ...schmecken sie gut. Auch, wenn manchmal der Sand zwischen den Zähnen knirscht. Wovon die Rede ist?Bild 3 von 22 Genau, von der Miesmuschel. Die Miesmuschel heißt nicht Miesmuschel, weil sie sich auf dem Meeresboden besonders rücksichtslos verhält, sondern...Bild 4 von 22 ...weil sie sich wie Moos gerne festsetzt. Und im Mitteldeutschen heißt Moos eben Mies.Bild 5 von 22 Die Miesmuschel-Zucht ist an den Küsten ein bedeutender Wirtschaftszweig.Bild 6 von 22 Dänemark und die Niederlande sind mit jeweils etwa 100.000 Tonnen die größten Produzenten. In Niedersachsen werden jährlich etwa 8.000 t produziert, in Schleswig-Holstein etwa 20.000 t pro Jahr. Natürlich wird nicht mit der Hand gesammelt, sondern...Bild 7 von 22 ...mit dem Schiff. Hier vor der Insel Amrum. In der Saison 2007/2008 mit Rekordergebnissen.Bild 8 von 22 Als Fanggeschirr dienen spezielle Schleppnetze, so genannte Dredgen. Sie bestehen aus Stahlringen mit einem Rohr als Vorderkante.Bild 9 von 22 Durch das Rohr werden die Muscheln quasi abgehobelt.Bild 10 von 22 Längst gibt es nur noch wenige Wildbänke. Muscheln werden heute gezielt in Muschel-Kulturbezirken gezüchtet. Dazu werden Jungmuscheln gefangen und an seichten Stellen wieder ausgesetzt.Bild 11 von 22 Kleiner Abstecher nach Japan: Dort gibt es bis heute Muschel-Taucherinnen, die die beliebte Delikatesse noch per Hand sammeln.Bild 12 von 22 Das ist ein Feind der Jungmuscheln: die Nordsee-Krabbe.Bild 13 von 22 Aber wie das Leben so spielt: Auch sie hat Feinde. Möwen zum Beispiel. Pech für die Jungmuscheln: Sie werden auch von Möwen gern verspeist.Bild 14 von 22 Die Verarbeitung von Muscheln erfolgt industriell. Strenge staatliche Kontrollen sorgen dafür, dass der Verzehr von Miesmuscheln heute gesundheitlich unbedenklich ist.Bild 15 von 22 Dennoch kann das Eiweiß der Miesmuschel allergische Reaktionen auslösen. Genauso reagieren manche Menschen empfindlich auf das Plankton, das die Muschel aus dem Meer filtert.Bild 16 von 22 Eine drei Zentimeter große Miesmuschel filtert einen Liter Wasser in der Stunde. Weibliche Exemplare produzieren im Frühjahr fünf bis zwölf Millionen Eier. Die Larven driften einen Monat umher, heften sich dann fest und wählen somit ihren endgültigen Wohnsitz.Bild 17 von 22 Dank der Tiefkühlkette kann man Muscheln das ganze Jahr über essen. Besonders frisch und lecker sind sie aber in den Monaten mit dem Endbuchstaben "R".Bild 18 von 22 Hier ein Klassiker der Meeresfrüchte-Küche: die Bouillabaisse. Auch beliebt: Miesmuscheln mit Weißwein, Olivenöl und Zwiebeln. Einfach, aber gut.Bild 19 von 22 Nach dem Essen kann man übrigens tolle Sachen mit den Schalen machen. Zum Beispiel einen Spiegel verzieren...Bild 20 von 22 ...oder einrahmen und an die Wand hängen. Ist aber Geschmacksache,...Bild 21 von 22 ...genauso wie die Bouillabaisse.Bild 22 von 22