Wissenschaftler schlagen Alarm.Bild 1 von 49 Die Verschmutzung der Weltmeere nimmt besorgniserregende Ausmaße an.Bild 2 von 49 Mehr und mehr gleichen die Ozeane einer gigantischen Mülldeponie.Bild 3 von 49 Jährlich verenden über eine Million Seevögel ...Bild 4 von 49 ... und 100.000 Meeressäuger qualvoll durch den Müll, ...Bild 5 von 49 ... der in unseren Meeren treibt.Bild 6 von 49 "Die Tiere ersticken in Sechserpackträgern, ...Bild 7 von 49 ... strangulieren sich mit treibenden Netzresten ....Bild 8 von 49 ... oder verhungern, weil ihre Mägen mit Plastik verstopft sind", beklagt Antje Helms, Meeresbiologin bei der Umweltschutzorganisation Greenpeace.Bild 9 von 49 Nach einer Untersuchung der UN-Umweltorganisation UNEP ....Bild 10 von 49 ... treiben bis zu 18.000 Plastikteile in jedem Quadratkilometer der Weltmeere.Bild 11 von 49 In manchen Regionen Indonesiens werden bis zu 690.000 Teile pro Quadratkilometer gezählt.Bild 12 von 49 Auch am Meeresgrund liegen nach Greenpeace-Untersuchungen ...Bild 13 von 49 ... durchschnittlich 100.000 Müllteile je Quadratkilometer.Bild 14 von 49 Dabei werden diese Kunstoffe erst seit rund 40 Jahren hergestellt.Bild 15 von 49 Das Problem an dem Kunststoffmüll: Manche Teile brauchen bis zu 450 Jahre, um zersetzt zu werden.Bild 16 von 49 Wasserunlösliche, giftige Substanzen wie DDT oder PCB docken zudem im Wasser an die Oberfläche des treibenden Plastikmülls an.Bild 17 von 49 Wissenschaftler weisen eine millionenfach erhöhte Konzentration dieser Dauergifte an Plastikteilen im Vergleich zum umgebenden Meerwasser nach.Bild 18 von 49 Meerestiere, die diese Plastik mit Nahrung verwechseln und fressen, speichern die Gifte in ihrem Körper.Bild 19 von 49 Tiere und Menschen am Ende der Nahrungskette ...Bild 20 von 49 ... erhalten dann die höchste Dosis dieser Gifte.Bild 21 von 49 In manchen Regionen konzentriert sich der Plastikmüll besonders stark.Bild 22 von 49 So treibt im Nordost-Pazifik zwischen den Inseln Hawaiis und dem amerikanischen Festland ...Bild 23 von 49 .... ein riesiger Müllstrudel, der sich im Uhrzeigersinn dreht.Bild 24 von 49 Der Müllteppich hat inzwischen die Größe Zentraleuropas erreicht.Bild 25 von 49 "Wird der im Meer treibende Müll von der Strömung des Strudels erfasst, bleibt er bis zu 16 Jahre in diesem Gebiet", so die Biologin Helms.Bild 26 von 49 Ob Schiffsabfälle, Fischernetze, Leinen, Verpackungsmaterial:Bild 27 von 49 Was einmal von der Strömung erfasst wird, bleibt somit äußerst lange in dem gigantischen Müll-Mahlstrom.Bild 28 von 49 Der Müllstrudel von Hawaii weist weltweit die höchste Konzentration an schwimmenden Plastikteilen auf.Bild 29 von 49 Greenpeace hat in Untersuchungen festgestellt, ...Bild 30 von 49 .... dass weltweit mehr als 260 Tierarten nachweislich dem Müll zum Opfer fallen.Bild 31 von 49 Zu den Opfern zählen neben Meeressäugern und Fischen auch ...Bild 32 von 49 ...Schildkröten, ...Bild 33 von 49 .... Seevögel, ....Bild 34 von 49 ...Robben und Seelöwen.Bild 35 von 49 Mitlerweile sterben zwei von fünf hawaiianischen Layson-Albatros-Küken innerhalb der ersten sechs Lebensmonate durch Müll, ...Bild 36 von 49 ... den Vogeleltern als Futter zum Nest bringen.Bild 37 von 49 Während einer Studie fanden europäische Wissenschaftler ...Bild 38 von 49 ... in 97 Prozent der untersuchten Nordsee-Eissturmvögel Plastikteile in den Mägen.Bild 39 von 49 Immer mehr wird klar:Bild 40 von 49 Die Weltmeere sind nicht nur durch die regelmäßigen Ölkatastrophen bedroht ...Bild 41 von 49 ... oder das Korallensterben, ....Bild 42 von 49 ... das immer weiter fortschreitet.Bild 43 von 49 Vielmehr ist unserer Zivilisationsmüll auch in den entlegensten Regionen der Welt ein echtes Problem.Bild 44 von 49 Müll, der zu 80 Prozent vom Festland, ...Bild 45 von 49 ... und nur zu 20 Prozent von Schiffen stammt.Bild 46 von 49 "Die Vermüllung ist eines der vielen Probleme, die dringend gelöst werden müssen", so Greenpeace-Meeresexpertin Stefanie Werner.Bild 47 von 49 "Inzwischen gibt es Chancen, den Schutz der Meere voranzubringen. Die Bundesregierung kann dabei eine wesentliche Rolle spielen."Bild 48 von 49 Die Zeit drängt. (Text: Gudula Hörr)Bild 49 von 49