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Mittwoch, 24. Juni 2015

"Marder" rollt aufs Abstellgleis: Bundeswehr nimmt "Puma" in Dienst

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Mehr als 1000 PS, 30.000 Komponenten, eine herausragende Panzerung: Die Bundeswehr nimmt den Schützenpanzer "Puma" offiziell in Dienst. (Foto: dpa)

Mehr als 1000 PS, 30.000 Komponenten, eine herausragende Panzerung: Die Bundeswehr nimmt den Schützenpanzer "Puma" offiziell in Dienst.

Mehr als 1000 PS, 30.000 Komponenten, eine herausragende Panzerung: Die Bundeswehr nimmt den Schützenpanzer "Puma" offiziell in Dienst.

Insgesamt 350 Stück werden angeschafft - für insgesamt 4,3 Milliarden Euro. Zu wenig, wie jüngst der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels sagte.

Bis Ende des Jahrzehnts sollen jährlich zwischen 40 und 60 Stück ausgeliefert werden. Der Konzern Rheinmetall spricht vom größten Auftrag der 125-jährigen Firmengeschichte. Beteiligt ist zudem Krauss-Maffei Wegmann.

Bereits 2006 präsentiert der Konzern einen Proto-Typen. Getestet wurde das Modell dann in Norwegen und Abu Dhabi.

Im Jahr 2014 erhält der "Puma" die Zulassung. Seine Maschinenkanone kann auch während der Fahrt Ziele in drei Kilometer Entfernung treffen. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Die Besatzung ist durch ein modernes System vor Minen, Sprengfallen und Geschossen geschützt.

Auch die Soldaten durften sich das Gefährt 2006 schon mal anschauen. Am Ende wurde er rund doppelt so teuer wie geplant. Die Auslieferung erfolgt vier Jahre später als ursprünglich ins Auge gefasst. Unter anderem hatte es Bremsprobleme gegeben. Der "Puma" soll schrittweise den seit mehr als 40 Jahren eingesetzten ...

... "Marder" ersetzen. In der jüngsten Ausstattung verfügt der Schützenpanzer über ein 600-PS-Aggregat. Es beschleunigt ihn auf 65 km/h.

Auf die Waage bringt das Modell mehr als 38 Tonnen. Bis zu neun Mann haben in dem Schützenpanzer Platz.

Auf dem "Marder" 1 A3 wurde auch die Panzerabwehrwaffe "Milan" montiert. Ein Kommandant trainiert hier an einer Nachbildung.

Der "Marder" ist auch bei Übungen für spätere Auslandsmissionen im Einsatz ...

... und derzeit Teil der neuen Nato-Speerspitze.

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