Schwere Panzer rollen durch die Straßen, ...Bild 1 von 49 ... Bomben und Raketen schlagen ein, ...Bild 2 von 49 ... Menschen laufen um ihr Leben und ...Bild 3 von 49 ... flüchten aus ihrer Heimat.Bild 4 von 49 Es trifft - wie so oft - die Schwächsten.Bild 5 von 49 Und es gibt hunderte Tote, ...Bild 6 von 49 ... unter ihnen viele Kinder.Bild 7 von 49 Der Krieg beginnt am 12. Juli 2006. Angefangen hat er mit der Entführung zweier israelischer Soldaten durch die radikale Hisbollah-Miliz, die den Süden des Libanon kontrolliert.Bild 8 von 49 Israel beginnt die Offensive "Angemessener Preis". Die israelische Luftwaffe bombardiert den internationalen Flughafen von Beirut.Bild 9 von 49 Die Hisbollah greift Israel mit Raketen an.Bild 10 von 49 Vor allem die israelische Hafenstadt Haifa gerät unter Beschuss. Luftschutzbunker gehören für die Menschen im Norden Israels jetzt zum Alltag.Bild 11 von 49 Zehntausende Bürger westlicher Staaten befinden sich im Libanon. Eine Massenflucht setzt ein. Die ersten Flüchtlinge verlassen das Land in Bussen nach Syrien.Bild 12 von 49 Die israelische Regierung erklärt, sie werde ihre Offensive fortsetzen, bis die Hisbollah keine Bedrohung für das Land mehr darstellt.Bild 13 von 49 Dann dringen israelische Bodentruppen auf libanesisches Gebiet vor. Es handele sich um einen "begrenzten und punktuellen Einsatz".Bild 14 von 49 Über 5.000 deutsche Staatsbürger werden über Syrien oder Zypern nach Deutschland gebracht.Bild 15 von 49 Der libanesische Verteidigungsminister Elias Murr erklärt unterdessen, dass die reguläre Armee das Land im Falle einer israelischen Invasion verteidigen werde.Bild 16 von 49 Auch Syrien droht. Der syrische Informationsminister Mohsen Bilal schließt ein militärisches Eingreifen seines Landes in den Konflikt nicht aus. "Wenn Israel mit einer Bodenoffensive in den Libanon eindringt und sich uns nähert, wird Syrien nicht tatenlos zusehen."Bild 17 von 49 Internationale Hilfe läuft an, Lebensmittel werden in die Krisenregion transportiert.Bild 18 von 49 Die Politik ringt um Lösungen: US-Außenministerin Condoleezza Rice reist nach Beirut und Israel. Das Bild zeigt sie mit dem libanesischen Premierminister Fouad Siniora.Bild 19 von 49 In Israel spricht sie mit Premierminister Ehud Olmert. Rice sagt, ein Waffenstillstand sei "dringend erforderlich".Bild 20 von 49 Die diplomatischen Bemühungen werden von einem Zwischenfall überschattet. Israel bombardiert am 25. Juli 2006 einen Beobachter-Stützpunkt der UN.Bild 21 von 49 Vier UN-Mitarbeiter kommen ums Leben. "Ein Versehen", sagen israelische Militärs. Ministerpräsident Olmert entschuldigt sich.Bild 22 von 49 UN-Generalsekretär Kofi Annan erhebt jedoch Vorwürfe. Der Angriff sei offensichtlich gezielt gewesen.Bild 23 von 49 In Rom findet am 26. Juli 2006 eine Nahostkonferenz statt. Sie fordert eine "dringliche Waffenruhe", fasst jedoch keine offiziellen Beschlüsse. Allerdings solle eine internationale Truppe unter dem Mandat der Vereinten Nationen stationiert werden.Bild 24 von 49 Bis zum Eintreffen internationaler Truppen will Israel im Südlibanon eine zwei Kilometer breite "Sicherheitszone" einrichten.Bild 25 von 49 Das Dorf Kana im Süden des Libanon. Die israelische Luftwaffe fliegt hier am 30. Juli 2006 einen verheerenden Angriff.Bild 26 von 49 Über 50 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein, darunter 37 Kinder und Jugendliche. Die genauer Zahl der Opfer bleibt jedoch unklar.Bild 27 von 49 Als Begründung für den Angriff erklärt Israel, die Hisbollah habe von Kana aus zahlreiche Raketen abgefeuert.Bild 28 von 49 Verzweifelt graben Dorfbewohner und Hilfskräfte in den Trümmern nach Verschütteten.Bild 29 von 49 Die meisten können jedoch nur noch tot geborgen werden.Bild 30 von 49 Die Situation der Kinder ist besonders tragisch. Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF gibt an, dass...Bild 31 von 49 ...im Libanon mehr Kinder ums Leben kommen als Soldaten oder Milizionäre.Bild 32 von 49 Die Wut über den Angriff auf Kana entlädt sich in Demonstrationen.Bild 33 von 49 Wütende Libanesen dringen in das Beiruter UN-Gebäude ein...Bild 34 von 49 ...und zerstören das Inventar.Bild 35 von 49 Der Weltsicherheitsrat zeigt sich "extrem schockiert und erschüttert" über das Geschehen in Kana. Er wolle nun zügig an einer Lösung des Libanon-Konfliktes arbeiten.Bild 36 von 49 Israel setzt für 48 Stunden größtenteils seine Luftangriffe aus. Das Militär wolle mit der Angriffs-Pause den Bewohnern des Südlibanon die Flucht ermöglichen.Bild 37 von 49 Neben der Flucht nutzen viele Libanesen die kurzzeitige Ruhe, um die Toten der Angriffe zu bergen.Bild 38 von 49 Nach dem Ende der Waffenruhe gehen die Kämpfe zwischen der Hisbollah-Miliz und Israel weiter.Bild 39 von 49 Israel verschärft seine Bodenoffensive, dringt immer weiter auf libanesisches Gebiet vor.Bild 40 von 49 Beirut steht immer noch im Zentrum der Luftangriffe.Bild 41 von 49 Aber auch die Hisbollah verstärkt ihre Angriffe, schießt täglich mehr als hundert Raketen in den Norden Israels. Hier zwei brennende israelische Panzer.Bild 42 von 49 Unterdessen verhandelt die internationale Politik im Weltsicherheitsrat um ein Ende der Kämpfe. Erst am 11. August 2006 gelingt die Einigung. Der Sicherheitsrat stimmt einem französisch-amerikanischen Resolutionsentwurf zu.Bild 43 von 49 Die Resolution fordert die sofortige "vollständige Einstellung der Feindseligkeiten". UN-Generalsekretär Annan kritisiert den Sicherheitsrat dafür, dass er so lange für eine Resolution gebraucht habe. Dies habe die Welt tief enttäuscht.Bild 44 von 49 Israel und die Hisbollah nehmen die Resolution an. Sie sieht unter anderem die Stationierung von 15.000 libanesischen und 15.000 UN-Soldaten im Südlibanon vor.Bild 45 von 49 Die Zeit bis zur vereinbarten Waffenruhe nutzt Israel nochmals für eine Großoffensive. Etwa 30.000 israelische Soldaten stoßen in Richtung des Flusses Litani vor, der 30 Kilometer von der israelischen Grenze verläuft. Dort zerstören sie Stellungen und Bunker.Bild 46 von 49 Seit dem 14. August 2006 schweigen die Waffen.Bild 47 von 49 Es herrscht Freude auf beiden Seiten. Doch sowohl Israel als auch die Hisbollah reklamieren für sich den "Sieg".Bild 48 von 49 Fast 1000 Libanesen und 149 Israelis sind insgesamt umgekommen. Von "Normalität" wird noch lange keine Rede sein.Bild 49 von 49