Das Weiße Haus in Washington ist zugleich Amtssitz und Residenz des amerikanischen Präsidenten.Bild 1 von 49 Die offizielle Adresse ist Pennsylvania Avenue 1600.Bild 2 von 49 Die Lage des Hauses wurde von Präsident George Washington und dem Stadtplaner Pierre L'Enfant ausgesucht.Bild 3 von 49 Nach den Vorstellungen Washingtons wurde das Haus von dem aus Irland stammenden Architekten James Hoban entworfen.Bild 4 von 49 Es war eines der ersten Häuser, die in Washington gebaut wurden.Bild 5 von 49 Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1792 wurde es nach dem Vorbild eines irischen Herrenhauses im klassizistischen Stil errichtet.Bild 6 von 49 Der zweite Präsident John Adams bezog es erstmals am 1. November 1800.Bild 7 von 49 Mit Ausnahme George Washingtons wohnten alle US-Präsidenten in dem Prachtbau nahe des Potomac.Bild 8 von 49 Das Weiße Haus ist die weltweit einzige Privatresidenz eines Staatsoberhauptes, die vom Volk ohne Eintrittsgebühr besichtigt werden kann.Bild 9 von 49 Jährlich nutzen mehr als eine Million Besucher dieses Angebot. Nach den Anschlägen vom 11. September muss man für eine Besichtigung allerdings eine strenge Sicherheitsüberprüfung durchlaufen.Bild 10 von 49 1814 wurde das Haus im "Krieg von 1812" von britischen Truppen in Brand gesetzt.Bild 11 von 49 Der drei Jahre später bezogene Neubau erhielt einen weißen Verputz.Bild 12 von 49 Davon leitet sich die erst 1902 von Präsident Theodore Roosevelt offiziell für den Präsidentensitz eingeführte Bezeichnung Weißes Haus ab. Bis dahin hieß das Gebäude offiziell "Haus der Exekutive" oder "Präsidentenpalast".Bild 13 von 49 Die malerisch in einem Park gelegene amerikanische Machtzentrale wurde mehrfach erweitert.Bild 14 von 49 Von der Straße ist fast nur das historische Hauptgebäude zu sehen. Die beiden später angefügten Seitentrakte sind kaum zu erkennen.Bild 15 von 49 Im Haupthaus befinden sich die privaten Wohnräume der Präsidentenfamilie, aber auch repräsentative Ballsäle und Empfangsräume.Bild 16 von 49 Im Blue Room empfängt der Präsident hochrangige zivile Gäste und Staatschefs aus aller Welt. Dort finden offizielle Treffen, aber auch informelle Gespräche statt.Bild 17 von 49 Neben dem Blauen Raum liegen der kleinere Green Room ...Bild 18 von 49 ... und der edlere Red Room, in dem Dinner Partys gegeben werden.Bild 19 von 49 Auf dem State Floor befindet sich auch der Dining Room, neben dem Bankettsaal der Ort, wo große Empfänge stattfinden.Bild 20 von 49 Zudem ist vor allem der Westflügel ("West Wing") von Bedeutung.Bild 21 von 49 Der Westflügel wurde bereits unter Präsident Theodore Roosevelt angebaut. Bis dahin waren Privat- und Amtsräume nicht getrennt.Bild 22 von 49 Als Roosevelt aber mit seiner Ehefrau Edith und sechs Kindern einzog, musste das Gebäude familienfreundlicher werden.Bild 23 von 49 So entstand der Westflügel, abgetrennt von den Wohnräumen der Präsidentenfamilie.Bild 24 von 49 Hier liegt bis heute der Arbeitsbereich des Präsidenten, darunter das 1909 eingerichtete Präsidentenbüro "Oval Office".Bild 25 von 49 In der Amtszeit von George W. Bush wurde der Westflügel umfassend modernisiert.Bild 26 von 49 Der Pressebereich wurde neugestaltet.Bild 27 von 49 Außerdem entstand ein neuer "Situation Room", ein Lagezentrum, das einst Präsident Kennedy einrichtete, um in Krisensituationen alle Informationen an einem Punkt zu bündeln.Bild 28 von 49 Der Ostflügel entstand während des Zweiten Weltkrieges, zunächst hauptsächlich, um den darunter liegenden Bunker zu verbergen.Bild 29 von 49 Inzwischen hat hier die First Lady ihre Arbeitsräume, außerdem betreten Besucher das Weiße Haus durch diesen Flügel.Bild 30 von 49 Im übertragenen Sinn steht das "White House" auch als Bezeichnung für die Exekutive der USA.Bild 31 von 49 Der Komplex ist heute Arbeitsplatz für mehr als 1000 Bedienstete. (Im Bild: Die Küche des Weißen Hauses 1935)Bild 32 von 49 Zu den 132 Räumen in sechs Etagen gehören auch 35 Badezimmer. Es gibt acht Treppenhäuser und drei Fahrstühle.Bild 33 von 49 Die Küche kann ein Menü für 140 Gäste oder einen Imbiss für mehr als 1000 Menschen bereiten.Bild 34 von 49 Zur Erholung und Freizeitgestaltung bietet das Gelände des Weißen Hauses neben Swimmingpool und Tennisplatz auch eine Jogging-Strecke, ein Kino und eine Bowlingbahn.Bild 35 von 49 Präsident Obama ließ zudem ein bereits vorhandenes Basketballfeld besser ausstatten. (Hier spielt Bill Clinton)Bild 36 von 49 Der Kongress gibt jedem neuen Bewohner des Weißen Hauses ein Budget, das für die Aus- und Umgestaltung der Privat-Räume genutzt werden kann.Bild 37 von 49 Die Säle und Büros im unteren Teil des Haupthauses sind jedoch historisch gestaltet, dienen repräsentativen Zwecken und dürfen allenfalls mit Möbelstücken und Accessoires aus dem Fundus des Weißen Hauses neu bestückt werden.Bild 38 von 49 Unter Präsident Truman wurde das Haus umfassend rekonstruiert. Er lebte solange im Blair-House, dem Gästehaus des Weißen Hauses.Bild 39 von 49 Präsident Clinton ließ den Fitnessbereich komplett neu gestalten. (Im Bild: Der Fitnessraum von 1946)Bild 40 von 49 Michelle Obama möchte, dass ein Teil der Bäder und Heizungen umweltfreundlich umgerüstet werden.Bild 41 von 49 Die Texas-Gemälde der Bush-Ära im Oval Office will sie durch moderne Kunst ersetzen.Bild 42 von 49 Sie hat den berühmten Hollywood-Designer Michael Smith, der vorzugsweise neue und antike Möbel zu einem leichten britischen Stil kombiniert, mit der Umgestaltung der Räume beauftragt.Bild 43 von 49 Begonnen hat Smith mit den Kinderzimmern der Töchter Malia und Sasha. Auf der Einkaufsliste dafür stehen Möbel von Ikea, während sich in den Räume des Präsidentenpaares Kreationen junger und aufsteigender US-Designer wiederfinden werden.Bild 44 von 49 Die Obamas erhalten darüber hinaus 1,6 Millionen Dollar für den Erhalt des historischen Bauwerks.Bild 45 von 49 Mit Sicherheit werden einige Räume nahezu unberührt bleiben. Beispielsweise das berühmte Lincoln-Schlafzimmer ...Bild 46 von 49 ... sowie der "Queen's Bedroom", wo Gäste und Gönner der Familie untergebracht werden.Bild 47 von 49 Mit den Obamas sind zunächst einmal keine Haustiere eingezogen. Doch die meisten US-Präsidenten hatten Hunde. (Im Bild: Lyndon Johnson mit seinen Beagles Freckles und Kim)Bild 48 von 49 Legendär allerdings wurde der Clinton-Kater Socks, der Hillary Clinton sogar auf Außenterminen begleitete.Bild 49 von 49