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Sonntag, 18. Februar 2018

Nach dem Kampf gegen den IS: Irak liegt in Schutt und Asche

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Im Irak sind durch den mehr als drei Jahre langen Krieg gegen den IS rund 70.000 Häuser völlig zerstört. (Foto: AP)

Im Irak sind durch den mehr als drei Jahre langen Krieg gegen den IS rund 70.000 Häuser völlig zerstört.

Im Irak sind durch den mehr als drei Jahre langen Krieg gegen den IS rund 70.000 Häuser völlig zerstört.

Die Zahl der beschädigten Wohngebäude wird auf 140.000 geschätzt.

Auch deshalb warten viele Flüchtlinge im Land auf ihre Rückkehr.

Noch immer sind rund 2,5 Millionen Iraker im eigenen Land vertrieben.

Vor allem in Mossul, der weitgehend zerstörten Hauptstadt der irakischen Provinz Ninive, ist das Leben nur eingeschränkt möglich.

Von den einst 200.000 Bewohnern ...

... leben nur noch rund 5000 dort.

Monatelang hatten dort Kämpfe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat getobt.

Etwa 10.000 Tote sollen unter den Trümmern der Altstadt liegen.

Um Krankheiten zu verhindern, bergen städtische Angestellte und die wenigen Bewohner Mossuls ...

... teils mit bloßen Händen die Toten. Erst wenn die Leichen geborgen sind, werden die Geflüchteten zurückkehren ...

... und mit dem erhofften Aufbau der Stadt beginnen.

Nach Angaben der irakischen Regierung werden rund 88 Milliarden Dollar benötigt.

Das ist mehr als der gesamte Staatshaushalt für dieses Jahr.

Nach Angaben der Regierung sind Ölindustrie, Stromzufuhr, Verkehrswege, Kliniken, Schulen und die sogenannte Fertigungsinfrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen.

Ebenso grundlegende Dienstleistungen wie Wasserversorgung und Sanitäranlagen.

Insgesamt hat die Regierung 157 Projekte aufgeschlüsselt, für die sie nun Investoren sucht.

Um den Wiederaufbau des Landes zu koordinieren, fand in dieser Woche im benachbarten Kuwait eine dreitägige Wiederaufbau-Konferenz statt.

Tatsächlich zugesagt wurden bislang nach kuwaitischen Angaben rund 30 Milliarden Dollar.

Bis zum Wiederaufbau wird es noch ein weiter Weg.

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