Bilderserie
Samstag, 05. Dezember 2015

Bomben neben dem Kinderbett: So lebte das Terror-Paar von San Bernardino

Bild 1 von 23
Medienangehörige betreten die Wohnung von Tashfeen Malik und Syed Farook, die am 2. Dezember 2015  im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen erschossen haben. (Foto: dpa)

Medienangehörige betreten die Wohnung von Tashfeen Malik und Syed Farook, die am 2. Dezember 2015 im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen erschossen haben.

Medienangehörige betreten die Wohnung von Tashfeen Malik und Syed Farook, die am 2. Dezember 2015 im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen erschossen haben.

Es ist das erste Mal, dass die Öffentlichkeit einen Einblick in das Leben des Paares bekommt, das sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben soll. Was sie vorfinden, ...

... sind religiöse Ratgeber, ...

... verschiedene Ausgaben des Koran ...

... und Ausweisdokumente von Farook.

Der gebürtige US-Amerikaner war nie als radikaler Moslem in Erscheinung getreten.

Im Badezimmer finden sich Passbilder von Tashfeen Malik, gebürtige Pakistanerin. Das Paar hatte sich übers Internet kennengelernt.

Spuren der polizeilichen Durchsuchung: Die Ermittler hatten nach dem Attentat weitere Munition ...

... und Sprengstoff in der Wohnung vermutet. Und tatsächlich ...

... war die Vermutung richtig: Zwölf Rohrbomben stellte die Polizei sicher.

Das Paar hortete ein wahres Waffenarsenal. "Sie waren ausgerüstet", sagte Polizeichef Jarrod Burguan. "Sie hätten eine weitere Attacke verüben können."

Die Waffen, die Farook und Malik während des Anschlags bei sich trugen, waren nur ein kleiner Teil dessen, was das Paar besaß: 4500 Schuss Munition für Sturmgewehre, Pistolen und langläufige Waffen.

Während die Eltern ihren blutigen Anschlag planten, schlief die sechs Monate alte Tochter im Nebenraum in ihrem Bettchen.

Überall in der Wohnung sind Bücher, Kleidung und Spielzeug für das Baby verteilt.

Die Fotos einer harmonischen kleinen Familie ...

... wollen einfach nicht mit dem kaltblütigen Morden in einer Behinderteneinrichtung zusammenpassen.

Nachdem sie bei der Weihnachtsfeier in die Menge geschossen hatten, lieferten sich die Attentäter eine Verfolgungsjagd und ...

... eine anschließende Schießerei mit der Polizei, bei der beide getötet wurden.

Nach den Morden herrschte in dem kalifornischen Ort Fassungslosigkeit, ...

... Angehörige umarmten Überlebende des Anschlags.

17 Menschen wurden verletzt und mussten auf offener Straße notversorgt werden.

Viele Menschen zündeten einen Tag nach dem Terrorakt vor dem Sozialzentrum ...

... Kerzen für die 14 Opfer an. (jug)

weitere Bilderserien