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Montag, 20. November 2017

"Wir waren so nah dran": So reagieren Spitzenpolitiker auf das Jamaika-Aus

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Christian Lindner, FDP-Chef: 
"Es hat sich gezeigt, dass die vier Gesprächspartner keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung unseres Landes und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln konnten." (Foto: dpa)

Christian Lindner, FDP-Chef: "Es hat sich gezeigt, dass die vier Gesprächspartner keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung unseres Landes und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln konnten."

Christian Lindner, FDP-Chef: "Es hat sich gezeigt, dass die vier Gesprächspartner keine gemeinsame Vorstellung von der Modernisierung unseres Landes und vor allen Dingen keine gemeinsame Vertrauensbasis entwickeln konnten."

Angela Merkel, Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende: "Es ist ein Tag mindestens des tiefen Nachdenkens, wie es weitergeht in Deutschland."

Horst Seehofer, CSU-Chef: "Danke, Angela Merkel, für diese vier Wochen."

Anton Hofreiter, Grünen-Fraktionschef: "Mit jeder weiteren Einigung wurde die Panik eher größer als geringer. Deshalb kann man durchaus den Verdacht haben, dass die weniger gestalten wollten, sondern mehr Sorge vor der Verantwortung hatten."

Nicola Beer, FDP-Geschäftsführerin: "Ein 'Weiter so' der Groko-Politik mit ein bisschen ökologischer Landwirtschaft zu garnieren - sorry, das ist zu wenig für Deutschland."

Peter Tauber, CDU-Generalsekretär: "Dass die FDP so einfach gegangen ist, das war schon überraschend."

Jürgen Trittin, Grüne: "Wenn man dann, wo ein abschließendes Angebot auf dem Tisch liegt, eine vorbereitete Pressemitteilung aus der Tasche zieht und geht, dann fühlt man sich natürlich schon ein Stück weit veräppelt."

Jens Spahn, CDU-Staatssekretär: "Einige SPD-Minister haben offenkundig viel Lust am Regieren. Von daher würde ich mal abwarten, wie sich die nächsten Tage entwickeln."

Thomas Kreuzer, CSU-Fraktionschef: "Eine Minderheitsregierung mit den Grünen wird es sicherlich nicht geben."

Volker Wessing, FDP-Vorsitzender von Rheinland-Pfalz: "Wir fühlten uns von den Partnern am Ende nicht mehr ernst genommen."

Winfried Kretschmann, Grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg: "Wir waren so nah dran."

Robert Habeck, grüner Umweltminister von Schleswig-Holstein: "Das war Psychoterror ohne Ende. Wir brauchen jetzt alle 'ne Therapie, glaube ich."

Daniel Günther, CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein: "Gerade am Ende sind wir eigentlich deutlich besser zueinandergekommen. Von daher hat mich der Ausstieg der FDP am Ende schon wirklich sehr, sehr überrascht, gewundert und regelrecht geschockt."

Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD-Vizevorsitzender: "Vor der Bundestagswahl haben die Beteiligten wahlweise Schwarz-Grün, Schwarz-Gelb oder Jamaika herbeigewünscht. Jetzt kriegen sie nix hin. Die SPD ist allerdings nicht das Ersatzrad für den schleudernden Wagen von Frau Merkel."

Ralf Stegner, SPD-Vize: "Es gibt kein Mandat für eine große Koalition. Wir wünschen uns keine Neuwahlen, aber wir scheuen sie auch nicht."

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär: "Wir brauchen eine stabile Bundesregierung und ich kann die Sozialdemokraten überhaupt nicht bei dieser Totalverweigerung verstehen, schließlich haben auch Bürgerinnen und Bürger die SPD gewählt - mit dem Auftrag sozialdemokratische Inhalte zum Tragen zu bringen."

Alice Weidel, AfD-Fraktionsvorsitzende: "Dass die hellgrüne CDU-Kanzlerin nur allzugerne in eine Koalition mit den Grünen eingetreten wäre, ist selbsterklärend - genau hier konnten aber CSU und FDP von Anfang an nicht mitgehen."

Katja Kipping, Linke-Vorsitzende: "Es muss jetzt schnellstmöglich Neuwahlen geben, denn eine Fortsetzung der großen Koalition kann sich niemand ernsthaft wünschen."

Dietmar Bartsch, Linke-Fraktionschef: "Die Bundeskanzlerin hat die Situation in diesem Land ja herbeigeführt. Die regiert, glaube ich, seit gefühlten hundert Jahren."

Emmanuel Macron, französischer Präsident: "Es ist nicht in unserem Interesse, dass sich das anspannt."

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