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Sonntag, 10. Juni 2018

Macronisiert - Gipfel-Spuren: Trump und Macron im Handshake-Battle

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Die Diplomatie ist eine hohe Kunst. (Foto: REUTERS)

Die Diplomatie ist eine hohe Kunst.

Die Diplomatie ist eine hohe Kunst.

Man sollte seinem Gast durchaus Raum zum Glänzen gönnen ...

... und stets Haltung und Würde bewahren.

Ein wichtiges Stilmittel ist etwa der Händedruck. Dieser kann ein Zeichen der Verbundenheit sein.

Geschickt angewandt, kann er zudem den Eindruck eines besonders kumpelhaften Verhältnisses vermitteln. Nach dem Motto: Schaut her. Wir beide.

Doch ein Händedruck kann so viel mehr sein. Ein Machtfrage zum Beispiel: Von wem geht er aus?

Kommt er überhaupt zustande?

Wessen Hand liegt oben oder unten?

Wie groß ist der Abstand? Wer zieht wen zu sich?

Aber die ultimative Machtfrage lautet eigentlich:

Wie stark ist der Druck? Und hält man ihm stand?

Aber unter Freunden ist das natürlich kein Thema.

So etwa beim jüngsten G7-Gipfel: Da herrschen Vertrauen ...

... und Zuversicht.

Da wird bei der Begrüßung nicht gezögert.

Keine Spur von Zurückhaltung.

Und weil es so schön war. Und Emmanuel, du weißt, die Presse, ein Foto. Na komm. Die Erklärung lass ich erst nach meiner Abreise platzen.

Wichtig sind auch entspannte Gesichtszüge. Zudem sollte die andere Hand gaaaanz entspannt sein.

Weiße Fingerkuppen? Geschenkt!

So ganz viel Freundschaft auf einmal kann einen ganz fertig machen. Doch ihre Beziehung ist eine 10, sagt Donald später.

Wie gesagt schön, wenn das Blut dann wieder fließt. Aber: Macronisiert ...

... wurde eben nicht jeder beim G7-Gipfel erhalten. Und ist auch schwer zu verstehen.

Denn das kann eigentlich nur der Emmanuel.

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