Handball-WM 2007: Das DHB-Team in der Einzelkritik
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Die Stimmung in den fast immer ausverkauften Hallen war bei der Handball-WM von Anfang an prächtig.Bild 1 von 49 Nach der überzeugenden Hauptrunde mit vier Siegen in vier Spielen, die die Fans die Vorrundenniederlage gegen Polen vergessen und wieder auf den WM-Titel hoffen ließ, ...Bild 2 von 49 ... wartet im Viertelfinale nun Titelverteidiger Spanien auf das Team von Bundestrainer Heiner Brand.Bild 3 von 49 Keine leichte Aufgabe. Doch Brand konnte sich auf seine Spieler bislang meist verlassen.Bild 4 von 49 Ein Zwischenfazit vor den K.o.-Spielen.Bild 5 von 49 Henning Fritz (THW Kiel/32 Jahre/0 Tore): Der Welthandballer von 2004 hat sich vom Sorgenkind zum Publikumsliebling und Leistungsträger gemausert.Bild 6 von 49 Nach durchwachsener Vorrunde steigerte sich "Fritze" in der Hauptrunde in eine überragende Form.Bild 7 von 49 Besonders in den kritischen Situationen wie in der Schlussphase gegen Frankreich (29:26), als der Ex-Magdeburger zwei Siebenmeter parierte, zeigte sich sein wieder gewonnenes Selbstvertrauen. Insgesamt parierte Fritz bereits sieben Strafwürfe - Turnierbestwert!Bild 8 von 49 Johannes Bitter (SC Magdeburg/24/0 Tore): Der Blondschopf ist die ideale Ergänzung zum wieder erstarkten Stammkeeper Fritz und akzeptiert seine Rolle als Nummer zwei ohne Murren.Bild 9 von 49 Gönnt sich Fritz eine Verschnaufpause, dann ist auf "Jogi" meist Verlass.Bild 10 von 49 Nur als ihn Bundestrainer Heiner Brand in der Vorrunde gegen Polen in der Anfangsformation brachte, konnte Bitter nicht überzeugen.Bild 11 von 49 Kurios: Mit 36 Prozent gehaltenen Bällen liegt Bitter gleichauf mit Kollege Fritz. In der Turnierwertung reicht es für die beiden damit aber nur für Platz zwölf. Top-Torhüter ist demnach der Norweger Ole Erevik mit 51 Prozent gehaltenen Bällen.Bild 12 von 49 Pascal Hens (HSV Hamburg/26/34): Der Rückraumspieler hat sich im Laufe des Turniers gesteigert.Bild 13 von 49 Seine Sternstunde hatte "Pommes" im ersten Hauptrundenspiel gegen Slowenien (35:29), als er neun Treffer erzielte und seine Räume auf der "Königsposition" ideal nutzte. Auch gegen Island war er bester Werfer mit sechs Treffern.Bild 14 von 49 Zudem bewies der 2,03 Meter große Hens in einigen Situationen auch sein gutes Auge für den Kreisläufer, wirkt aber gegen offensive Deckungen, gemessen an seiner Größe, immer noch nicht robust genug.Bild 15 von 49 Oliver Roggisch (SC Magdeburg/28/1): Das Kraftpaket erfüllt seine Aufgabe als Abwehrboss zuverlässig, geht aber manchmal noch zu ungestüm zu Werke.Bild 16 von 49 Leistet sich teilweise überflüssige Fouls, ist deshalb oft schon früh von der dritten Zeitstrafe bedroht.Bild 17 von 49 Doch der künftige Kronau-Östringer ist in kämpferischer Hinsicht und als Stimmungsmacher stets ein Vorbild.Bild 18 von 49 Laut Statistik zählt das gesamte deutsche Team übrigens zu den unfairsten Mannschaften der WM. In der Fairplay-Wertung liegt man nur auf Platz 18 von 24 Teams.Bild 19 von 49 Fairste Mannschaft ist bislang Viertelfinal-Gegner und Titelverteidiger Spanien (im Bild Rolando Urios Fonseca).Bild 20 von 49 Dominik Klein (THW Kiel/23/15): Kommt derzeit auf der Linksaußen-Position nicht am konstant stark aufspielenden Torsten Jansen vorbei.Bild 21 von 49 Bekommt er allerdings seine Chancen, dann nutzt er sie meistens. Für seine ersten zehn Turniertreffer benötigte Klein nur 11 Versuche, insgesamt traf er schon 15 Mal.Bild 22 von 49 Sebastian Preiß (TBV Lemgo/25/13): Der Kreisläufer stieg wegen der Verletzung von Andrej Klimovets zum Stammspieler auf.Bild 23 von 49 "Basti" agiert unauffällig, aber solide, ist als Kreisläufer aber auch auf die Anspiele seiner Mitspieler angewiesen.Bild 24 von 49 Vor allem im Mittelblock mit Oliver Roggisch bewies der frühere Kieler bei seiner zweiten WM-Teilnahme schon seine Qualitäten.Bild 25 von 49 Holger Glandorf (HSG Nordhorn/23/18): Der hoch aufgeschossene Linkshänder ist auf der halbrechten Rückraumposition die ideale Ergänzung zum unberechenbaren Christian Zeitz.Bild 26 von 49 Nach seiner schweren Gesichtsverletzung mit einem gebrochenen Jochbein und Brüchen im Augen- und Stirnhöhlenbereich spielt der Student bislang eine gute WM. Besonders beim Coup gegen Frankreich überzeugte er mit fünf Treffern.Bild 27 von 49 Markus Baur (TBV Lemgo/36/22): Für den Kapitän, der am Tag der Vorrunden-Niederlage gegen Polen seinen 36. Geburtstag feierte, läuft es bis jetzt noch nicht rund.Bild 28 von 49 Dem immer wieder von Verletzungen geplagten "Schorsch" fehlt gegen defensive Deckungen die Torgefährlichkeit.Bild 29 von 49 Sein technisches Potenzial konnte der Kopf des Teams bislang selten ausspielen. Immerhin: Als Siebenmeterschütze erzielte Baur bereits einige wichtige Tore für seine Mannschaft.Bild 30 von 49 Trotzdem: Er hat noch Luft nach oben, obwohl er sich derzeit mit einer Wadenzerrung plagt.Bild 31 von 49 Christian Zeitz (THW Kiel/26/24): Am eigenwilligen Linkshänder mit dem "Hammerwurf" scheiden sich die Geister.Bild 32 von 49 Doch der mit seiner riskanten Spielweise fast zwangsweise auf dem Grat zwischen Genie und Wahnsinn wandelnde "Zeitzi" ist bei seiner dritten WM-Teilnahme weiter gereift. Verrichtet mittlerweile auch in der Deckung einen soliden Job.Bild 33 von 49 Sein bestes Spiel lieferte Zeitz bislang in der Vorrunde gegen Tunesien ab, als er mit sieben Treffern der überragende Mann war. Ein zuverlässiger Führungsspieler ist der 26-Jährige aber noch nicht.Bild 34 von 49 Im Gegensatz zu Torsten Jansen (HSV Hamburg/30/20): Der frischgebackene Vater ist die Zuverlässigkeit in Person.Bild 35 von 49 Von den deutschen Stammspielern hat der Linksaußen die beste Trefferquote.Bild 36 von 49 Nachdem Bundestrainer Heiner Brand mit "Toto" im Auftaktspiel gegen Brasilien überhaupt nicht zufrieden war, zeigte die Leistungskurve des Hamburgers fortan steil nach oben. Steht auch in der Deckung seinen Mann.Bild 37 von 49 Michael Kraus (FA Göppingen/23/17): Der Ersatz-Spielmacher musste sich nach dem Tunesien-Spiel herbe Kritik von Bundestrainer Heiner Brand gefallen lassen. Aber: Das Gespräch fruchtete.Bild 38 von 49 Im Schlüsselspiel gegen Frankreich avancierte "Mimi" nach dem frühen Ausfall von Markus Baur mit sieben Treffern vom Bankdrücker zum Matchwinner. Ausgerechnet gegen die wohl beste Deckung der Welt legte der Göppinger, "Bravo-Boy" von 2000, ...Bild 39 von 49 ... seine internationale Reifeprüfung ab. Allerdings ist er insgesamt noch zu großen Formschwankungen unterworfen.Bild 40 von 49 Florian Kehrmann (TBV Lemgo/29/31): Dem Rechtsaußen war in den ersten Partien die fehlende Spielpraxis anzumerken.Bild 41 von 49 Nach einem Mittelhandbruch an der Wurfhand im Dezember war seine WM-Teilnahme sogar gefährdet.Bild 42 von 49 Doch "Flo" steigerte sich von Spiel zu Spiel und ist inzwischen wie erwartet einer der besten Werfer im deutschen Team.Bild 43 von 49 Lars Kaufmann (HSG Wetzlar/24/10): Der bullige Rückraumspieler sprang als einer der letzten auf den WM-Zug auf. Wirkt bei seinen kurzen Einsätzen bis in die großzügig gegelten Haarspitzen motiviert.Bild 44 von 49 Doch die Nervosität ist dem Halblinken bisweilen noch zu deutlich anzumerken. Zudem ist Kaufmann manchmal noch zu ungestüm. Dennoch hat der künftige Lemgoer sein Potenzial als Shooter bereits mehrmals andeuten können.Bild 45 von 49 Christian Schwarzer (TBV Lemgo/37/10): Die Rolle des ältesten WM-Spielers ist nicht hoch genug einzuschätzen.Bild 46 von 49 Auf dem Spielfeld genügt der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nachnominierte "Blacky" sowohl am gegnerischen Kreis als auch im Abwehrzentrum noch immer höchsten internationalen Ansprüchen.Bild 47 von 49 Abseits des Parketts ist der Kumpel von Basketball-Star Dirk Nowitzki der große Motivator, wenn er in der Kabine und bei Auszeiten das Wort ergreift.Bild 48 von 49 Schwarzer wird nicht nur von Bundestrainer Heiner Brand voll akzeptiert. Mit seiner Erfahrung und seinem Können wird er in den kommenden Spielen eine der zentralen Figuren im DHB-Team sein.Bild 49 von 49