Alle vier Jahre präsentiert adidas, der offizielle Ausrüster des Fußball-Weltverbandes FIFA, den neuen WM-Ball. Der Spielball für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland trägt den ungewöhnlichen Namen "Teamgeist".Bild 1 von 32 Der Name ist mit Bedacht gewählt: Teamgeist ist laut adidas "die wohl wichtigste Eigenschaft, die jede Mannschaft besitzen muss, um am Ende den goldenen Pokal den eigenen Fans präsentieren zu können".Bild 2 von 32 Mit dem neuen Ball kehrt der Sportartikelkonzern zum klassischen schwarz-weißen Design der WM-Bälle bis 1994 zurück.Bild 3 von 32 Lediglich ein ganz zarter goldener Streifen, der um die geschwungenen ovalen Applikationen gelegt ist, erinnert an die Farbe des Weltpokals.Bild 4 von 32 Auf dem Ball ist neben den drei adidas-Streifen auch das komische offizielle WM-Logo mit den drei lachenden Gesichtern zu sehen.Bild 5 von 32 Mehr als drei Jahre Entwicklungsarbeit stecken in "Teamgeist".Bild 6 von 32 "Es handlt sich um eine komplett neue technologische Entwicklung", schwärmt adidas-Vorstand Herbert Hainer. Insbesondere gebe es eine neue Zusammensetzung der so genannten Panel Shapes - das sind die Fünf- und Sechsecke, aus denen sich das Spielgerät zusammensetzt.Bild 7 von 32 Die neue Anordnung soll den Spielern eine erhebliche Verbesserung in Bezug auf die Präzision und Ballkontrolle bieten.Bild 8 von 32 Umfassende Vergleichstests in der englischen Loughborough Universität und im Fußballlabor von adidas in Scheinfeld hat "Teamgeist" bereits hinter sich.Bild 9 von 32 Bei der Auslosungsgala in Leipzig präsentierte DFB-Kapitän Michael Ballack die Pille erstmals der breiten Öffentlichkeit ...Bild 10 von 32 ... und hatte seinen Spaß.Bild 11 von 32 Zum Glück biss er sich nicht auf die Zunge.Bild 12 von 32 Neben Ballack freuen sich auch weitere Weltstars wie Zinedine Zidane (Frankreich), Kaka (Brasilien) und David Beckham (England) darauf, "Teamgeist" übers Feld zu jagen.Bild 13 von 32 "Das ist ein toller Ball. Ich mag das klassische Design. Alle, die damit schon spielen durften, sind begeistert", erklärte Englands Star David Beckham - in einem Spot des Herstellers.Bild 14 von 32 "Ich mag den Ball, er liegt toll am Fuß", sagte Milan-Star Kaka, der mit diesem Ball für Brasilien 2006 den WM-Titel holen will.Bild 15 von 32 Auch Heidi Klum steht das Bällchen gut.Bild 16 von 32 Und weg damit.Bild 17 von 32 Adidas will den neuen Ball zehn Millionen Mal verkaufen.Bild 18 von 32 Vom Vorgängermodell schlug adidas mehr als sechs Millionen Exemplare los.Bild 19 von 32 Das schwarz-weiße Wunderbällchen ist aber nicht ganz billig: Stolze 110 Euro müssen kleine und große Fußballfans für "Teamgeist" auf den Tisch legen. Diese hier aus der "Volksball"-Edition sind für rund 25 Euro zu haben. (Erkennt man an der Nahtform.)Bild 20 von 32 Seit 1970 stellt adidas den offiziellen Spielball für alle großen Turniere der UEFA und FIFA her.Bild 21 von 32 Der WM-Ball 2002 hieß "Fevernova" und wurde von einer bunten Flamme geziert.Bild 22 von 32 In Frankreich traten Fußballer nach "Tricolore". Der Ball war mit einer neu entwickelten High-Tech Schicht versehen; die klare Verbesserungen brachte. "Tricolore" war weicher und schneller als seine Vorgänger.Bild 23 von 32 Die WM 1994 in den USA ging dank "Questra" über die Bühne. Das Design verkörperte das Thema von adidas für die WM: Innovation und "the quest for the Stars". Der Ball wurde aus fünf verschiedenen Materialen hergestellt.Bild 24 von 32 Vier Jahre zuvor holte die deutsche Elf in Italien mit freundlicher Untersützung von "Etrusco Unico" den Titel. Andreas Brehme semmelte 1990 den Ball im Finale ins Tor. "Etrusco Unico" war ein High-Tech-Produkt, das komplett aus wenigen Synthetikfasern hergestellt wurde.Bild 25 von 32 Bei der WM 1986 in Mexiko hieß das Bällchen "Azteca". Ein handgenähter Ball, für dessen Herstellung erstmals kein Leder, sondern synthetisches Material verwendet wurde.Bild 26 von 32 Beim Turnier 1982 in Spanien flog der Lederball "Tango Espana" übers Spielfeld.Bild 27 von 32 Bei der Fußball-WM 1978 in Argentinien stand der "Tango" erstmals im Mittelpunkt. Er bestand aus 32 Einzelteilen und hatte keinen Anfang und kein Ende. Nicht einmal Experten konnten sehen, an welcher Stelle die letzten Stiche gestellt wurden.Bild 28 von 32 Die WM-Krone 1974 holte Deutschland im eigenen Land auch mit Hilfe von "Telstar/Chile".Bild 29 von 32 Selbst bei der Wasserschlacht gegen Polen machte die Pille eine gute Figur. Hier zeigt der junge Beckenbauer sein Können am Ball.Bild 30 von 32 Im Finale gegen die Niederlande beförderte Gerd Müller "Telstar/Chile" hinter die Torlinie.Bild 31 von 32 Bei der WM 1970 in Mexiko zappelte "Telstar" im Tor.Bild 32 von 32