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Freitag, 23. Februar 2018

Neue Wagen für Vettel und Co: Formel 1 rast 2018 mit Heiligenschein

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Am 25. März 2018 startet die Formel 1 mit dem Großen Preis von Australien in ihre neue Saison. (Foto: picture alliance / dpa)

Am 25. März 2018 startet die Formel 1 mit dem Großen Preis von Australien in ihre neue Saison.

Am 25. März 2018 startet die Formel 1 mit dem Großen Preis von Australien in ihre neue Saison.

Ohne Grid Girls zwar, ...

... dafür mit altbekannten Gesichtern wie Titelverteidiger Lewis Hamilton, ...

... Ferrari-Star Sebastian Vettel ...

... und dem niederländischen Supertalent Max Verstappen, ...

... die sich hoffentlich einen Dreikampf um den Weltmeistertitel liefern. Voraussetzung dafür: Autos, die dem neuen Reglement entsprechen.

Das bedeutet für 2018: keine Finne mehr auf der Motorabdeckung.

Im Gegenzug betritt der Cockpitschutz der Marke "Halo" die Bühne.

Als Erster hat Haas Mitte Februar seinen neuen Boliden präsentiert. Auf den ersten Blick noch nicht erkennbar, ...

... auf den zweiten dafür umso besser: Die unansehnliche Finne des letzten Jahres fehlt beim VF-18, auch der geforderte Cockpitschutz "Halo" ist vorhanden.

Auch wenn Haas sich viel Mühe gemacht hat, ihn optisch zu verstecken.

Als zweites Team wagte Williams den Weg in die Öffentlichkeit. Auffällig im Vergleich zum Haas-Gefährt: Die "Finne" auf der Motorabdeckung des FW41 ist zwar im Vergleich zum letzten Jahr kleiner geworden, aber immer noch deutlich zu erkennen.

Beim genauen Hinsehen fällt auch der Cockpitschutz auf, ...

... von dem in der neuen Saison der Kanadier Lance Stroll (L.) und der russische Neuling Sergej Sirotkin (M.) profitieren sollen. Der Pole Robert Kubica ist Ersatzfahrer.

Als dritter Rennstall und erstes Top-Team hat Red Bull seinen neuen Wagen vorgestellt. Der RB14 kam anders als die Modelle von Haas und Williams in ungewohnter Farbgebung daher, ...

... war aber auch sofort einsatzbereit. Im britischen Regen wagte der Australier Daniel Ricciardo direkt eine Ausfahrt mit seinem neuen Dienstwagen.

Von Dauer ist das neue Design übrigens nicht: Bereits für die abschließenden Testfahrten in Barcelona will Red Bull seinen Renn-Look vorstellen.

Ein dauerhaft neues Design hat der Sauber C37 für die anstehende Formel-1-Saison erhalten.

Der Schweizer Privatrennstall hat eine mehrjährige Partnerschaft mit dem italienischen Autobauer Alfa Romeo geschlossen und glänzt aus diesem Grund in dessen Herstellerfarben rot und weiß.

Am Steuer werden dieses Jahr der Schwede Marcus Ericsson und das französische Talent Charles Leclerc sitzen.

Auch sie werden vom gewöhnungsbedürftigen Halo-System am Cockpit geschützt.

Bei McLaren und dem Piloten-Duo Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne geht der Blick in die Zukunft, die ...

... mit dem neuen MCL33 rosiger aussehen soll - ganz in Papaya-Orange und mit blauen Heck- und Frontflügeln.

Der Rennstall wartet seit 2012 auf einen Grand-Prix-Sieg. Mit dem neuen Renault-Motor stehen die Chancen sicher nicht schlechter.

Ganz in Schwarz kommt der neue Renault daher - zumindest in der Seitenansicht, ...

... denn von vorne ist der R.S.18 knallgelb. Hornisse, sozusagen.

Auch bei den Franzosen haben sich die Designer Mühe gemacht, den Cockpitschutz so gut es geht zu verstecken.

Am Steuer werden wie schon zum Ende der letzten Saison der Spanier Carlos Sainz Jr. und Nico Hülkenberg sitzen.

Mercedes fährt dank "Halo" in der kommenden Saison nicht nur unter einem Heiligenschein, sondern präsentiert auch seinen neuen Rennwagen in göttlich anmutendem Licht.

Weltmeister Lewis Hamilton ist Fan des neuen Silberpfeils: "Wir haben die DNA aus dem letzten Jahr behalten. Aber dieses Auto ist besser als das Auto vom vergangenen Jahr - in jeglicher Hinsicht."

Beim Mercedes W09 EQ Power+ setzt der Autobauer farblich weiterhin Altbewährtes und einen langen Radstand.

Mercedes-Motorchef Toto Wolff ist allerdings kein Liebhaber des neuen Cockpitschutzes. Er erklärte: "Wenn Sie mir eine Kettensäge geben, schneide ich ihn ab."

Der neue SF71H soll es für Ferrari richten - und im Idealfall den Weltmeistertitel bringen. Denn ...

... die Fehler des Vorgängermodells sollen alle ausgebessert worden sein. "Das Auto ist ein großer Schritt zum vergangenen Jahr", sagt auch Sebastian Vettel, ...

... der genauso wie die Zuschauer ein spannendes Duell um den WM-Titel mit Lewis Hamilton hofft.

Ähnlich erfolgreich wie letztes Jahr möchte auch Force India sein, das 2017 den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM belegte - nur geschlagen von den drei großen Top-Teams.

Der rosafarbene Rennstall stellte sein neues Gefährt auf der Rennstrecke im spanischen Barcelona vor, kurz vor Beginn der ersten Testfahrten für die neue Saison. Und verzichtete dabei ...

... ähnlich wie Toro Rosso mit seinen Nachwuchstalenten Pierre Gasly aus Frankreich (l.) und Brendon Hartley aus Neuseeland ...

... auf unnötigen Pomp. (chr)

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