Bilderserie
Mittwoch, 31. Januar 2018

Modric, Dembélé, Aubameyang: So dreist erzwingen Fußballer ihre Wechsel

Bild 1 von 25
Pierre-Emerick Aubameyang verlässt Borussia Dortmund und wechselt zum FC Arsenal. Sportlich bitter für den BVB, sonst aber "business as usual". Eigentlich. Denn es gibt da eine unschöne Vorgeschichte. (Foto: imago/Jan Huebner)

Pierre-Emerick Aubameyang verlässt Borussia Dortmund und wechselt zum FC Arsenal. Sportlich bitter für den BVB, sonst aber "business as usual". Eigentlich. Denn es gibt da eine unschöne Vorgeschichte.

Pierre-Emerick Aubameyang verlässt Borussia Dortmund und wechselt zum FC Arsenal. Sportlich bitter für den BVB, sonst aber "business as usual". Eigentlich. Denn es gibt da eine unschöne Vorgeschichte.

Der Gabuner hatte seinen Abgang zu den "Gunners" in den vergangenen Wochen vehement provoziert. So…

… fehlte er beispielsweise bei einer Teambesprechung vor dem Match gegen Wolfsburg zum Rückrundenauftakt. Dafür bekam er fix die Quittung von Trainer Peter Stöger - die Suspendierung - seine dritte binnen eines Jahres. Doch damit nicht genug: …

… Als sein Team am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen Berlin kämpfte, kickte Aubameyang zum Spaß mit Freunden. Pikant: Er trug das Trikot des ehemaligen Kollegen Ousmane Dembélé. Genau, …

… von DEM Dembélé, der im August letzten Jahres seinen Wechsel zum FC Barcelona mit einem Streik forcierte. Es folgte bei ihm, wie bei Aubameyang, …

… die Suspendierung vom Trainings- und Spielbetrieb. Und doch war sein Streik erfolgreich - er wechselte für 105 Millionen Euro plus Bonuszahlungen nach Barcelona. Dembélé quält sich nun in der Sonne Spaniens …

… mit Verletzungen und der BVB hat(te) seine Ruhe. Karma? Vielleicht. Aber anscheinend zieht der BVB streiksüchtige Spieler an, denn auch …

… Heiko Herrlich, Fußballtrainer und Seitenlinien-Stuntman, hatte 1995 seinen Wechsel von Mönchengladbach zum BVB mittels eines Streiks erzwungen. Er berief sich …

… auf eine mündliche Zusage des damaligen Managers Rolf Rüssmann, dass der Wechsel klarginge. Der bestritt die Aussage allerdings …

… und so begann das Theater, das in einen Wechsel zum BVB mit rund elf Millionen DM Ablöse mündete. Doch damit nicht genug. Der BVB war auch das Ziel …

… von Donezk-Profi Henrikh Mkhitaryan. Sein Arbeitgeber fand die Idee eines Transfers gar nicht prickelnd …

… und ließ den Armenier erst ziehen, nachdem der Trainingslager und -Einheiten geschwänzt hatte. Aber auch in der zweiten Bundesliga …

… gibt es Härtefalle. So wie den ehemaligen Ingolstädter Florent Hadergjonaj, der seinen Wechsel zum VfB Stuttgart letztes Jahr durchbringen wollte. Es kam, …

… wie es kommen musste: Nachdem er seine Leistung drosselte, folgten erst die Suspendierung und dann doch der Wechsel. Zwar …

… nicht zum VfB, aber dafür nach Huddersfield Town in die Premier League. Apropos Premier League. Auch auf der Insel können …

… Spieler dickköpfig sein. Wie Luka Modric. Der Kroate wollte 2012 seinen Verein Tottenham Hotspur verlassen, um sich Real Madrid anzuschließen. Er trat daher …

… in den Streik. Und die Spurs? Die suspendierten ihn - für ganze zwei Monate, inklusive einer Geldstrafe in Höhe von 80.000 Pfund. Aber …

… Modric kann es egal sein. Es hat sich für ihn ausgezahlt, denn er hat im August 2012 die Insel in Richtung Madrid verlassen. War Modric eine Insel-Ausnahme?

Nein! Ein weiterer prominenter Streik-Star ist der Stürmer Diego Costa. Zunächst beim FC Chelsea unumstrittener Stammspieler, wurde er von …

… Trainer Antonio Conte im Sommer 2017 aussortiert. Besonders harsch: Die Nachricht kam per SMS - Schlussmachen geht anders, Herr Conte! Diego Costa verlängerte wegen der Nicht-Berücksichtigung …

… eigenmächtig seinen Urlaub. Chelsea verhängte daraufhin mehrfach Geldstrafen gegen ihn. Doch am Ende siegte Costa …

… und wechselte zu Atlético Madrid. Einen weiteren Spieler haben wir noch, der seinen Wechselwunsch unbedingt …

… durchsetzen wollte: Geoffrey Kondogbia von Inter Mailand. Der Franzose spielt seit 2015 für den italienischen Traditionsklub. Doch Mitte 2017 entschied er, dass …

… seine Zeit bei Inter vorbei sei. Die Folge? Na klar! Es kam zum Streik, bei dem er dem Training unerlaubt fernblieb. Der Mittelfeldspieler wollte so …

… seinen Wechsel zum FC Valencia erzwingen. Sein Streik war teilweise erfolgreich, denn er wechselte noch im Sommer nach Spanien. Auf Leihbasis.

weitere Bilderserien