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Sonntag, 11. März 2018

Die Bundesliga in Wort und Witz: "Wir haben alle gepennt. Das war unmännlich"

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FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1 (0:0) (Foto: imago/Werner Schmitt)

FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1 (0:0)

FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 0:1 (0:0)

Der Schalker Mittelfeldspieler Leon Goretzka war trotz des Sieges nicht ganz zufrieden.

"Mainz kämpft um die Existenz, das ist Abstiegskampf pur. Das haben wir angenommen, dabei aber das Fußballspielen etwas vernachlässigt."

"Wir sind auf dem zweiten Rang und haben nicht vor, uns zu verschlechtern."

Schalkes Sportvorstand Christian Heidel zu den Champions-League-Ambitionen der Gelsenkirchener.

"Wir schauen grundsätzlich nicht auf die Tabelle und versuchen, das Thema Champions League in den Hintergrund zu rücken."

Schalkes Trainer Domenico Tedesco hält sich da etwas mehr zurück. Es sei doch so:

"Wir wissen, dass wir noch viel Luft nach oben haben. Umso schöner ist es, wenn wir schlecht spielen und gewinnen."

FC Bayern - Hamburger SV 6:0 (3:0)

"Seitdem Jupp Heynckes im Oktober zu uns kam, schwebt der Verein auf einer Wolke."

Präsident Uli Hoeneß über den FC Bayern nach der Rückkehr des Triple-Trainers von 2013.

"Immer wird davon erzählt, der FC Bayern diskutiert darüber. Aber sie sind doch selbst schuld, sie stellen die Fragen. Wir haben dieses Thema noch nie in die Öffentlichkeit getragen."

Hoeneß über die Trainerdiskussion beim FC Bayern.

"Wir sind jetzt keine Meisterschaftsplaner."

Bayerns Kapitän Thomas Müller auf die Frage, ob ihm der Titelgewinn schon in Leipzig oder im anschließenden Heimspiel gegen Dortmund lieber wäre.

"Es kann ja nicht sein, dass man hier immer so 'ne Klatsche kriegt."

HSV-Trainer Bernd Hollerbach nach dem 0:6 in München. Und:

"Sie haben uns auch nicht unterschätzt heute."

"Wir haben alle gepennt. Das war unmännlich."

HSV-Kapitän Gotoku Sakai.

TSG Hoffenheim - VfL Wolfsburg 3:0 (1:0)

"Das Problem dieser Mannschaft ist, dass viele Spieler über das Fußballspielen kommen. Da kann man jetzt nicht anfangen rumzugrätschen."

Trainer Bruno Labbadia hat nach seinem dritten sieglosen Spiel mit dem VfL Wolfsburg das Problem erkannt.

"Sie können sich vorstellen, dass es nicht so lustig ist, nach so einem Spiel Rede und Antwort zu stehen."

Labbadia war nicht wirklich gut gelaunt.

"Dass ich erfolgreicher bin als meine Vorgänger, interessiert mich jetzt nicht so arg. Wenn ich heute aufhören würde, wäre ich am Ende meines Lebens auch nicht stolz. Von daher können wir schon ein bisschen weitermachen."

Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann zu der Tatsache, dass er mit 33 Siegen Ralf Rangnick als erfolgreichster Bundesliga-Trainer seines Klubs abgelöst hat.

Hertha BSC - SC Freiburg 0:0 (0:0)

"Wir lassen mal auf dem Trainingsplatz die Tore weg. Vielleicht werden die Jungs dann zielstrebiger."

Herthas Trainer Pal Dardai nach der Partie zur seit nun vier Spiele währenden Torflaute der Berliner.

Am Tag nach dem Spiel hat er sich dann nochmal richtig aufgeregt: "Das Spiel muss man nicht schlechtreden. Ich lasse meine Spieler nicht unsicher machen, nicht vom Publikum und nicht von den Journalisten."

Seine Spieler würden selbst spüren, dass sie derzeit keine Tore machen: "Aber sie müssen positiv bleiben. Es ist großer Quatsch, ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen."

"Wir haben 30 Tore geschossen in dieser Saison. Ich verstehe die Vorwürfe nicht. Ich lasse mir nicht alles kaputtreden."

Freiburgs Trainer Christian Streich nahm es, wie es kam.

"Wir sind nicht gut reingekommen, hatten kaum Zugriff auf den Gegner und einige Ballverluste. Zum Glück sind wir da nicht in Rückstand geraten. Danach war unser Aufbauspiel besser, aber wir schaffen es nicht, vier, fünf Pässe am Stück zu spielen. Aber was soll ich klagen? Die Mannschaft ist bereit, alles abzulaufen."

Hannover 96 - FC Augsburg 1:3 (1:2)

"Wenn wir 40 Punkte haben, machen wir ein Fläschchen auf."

Augsburgs Sportdirektor Stefan Reuter nach dem Sieg in Hannover.

"Danke für diese Ansage!"

Augsburgs Trainer Manuel Baum zu seinem Kollegen André Breitenreiter, der gesagt hatte, der FC Augsburg sei nun gerettet.

"Wenn wir kein Spiel mehr gewinnen und die anderen gewinnen auch keins mehr, dann bleibt alles, wie es ist. Aber die Verlässlichkeit ist mehr als gefährlich."

Sportdirektor Horst Heldt zur Situation bei Hannover 96.

Bayer 04 Leverkusen - Borussia Mönchengladbach 2:0 (1:0)

"Wir haben am Ende alles versucht. Aber ein Remis wäre glücklich und nicht verdient gewesen."

Gladbachs Trainer Dieter Hecking kennt die Grenzen seiner Mannschaft.

"Jeder sieht, dass wir im Moment Probleme haben. Leverkusen war die klar bessere Mannschaft. Wir sind in einer schwierigen Phase."

Und der Gladbacher Matthias Ginter konstatiert: "Das ist zu wenig. Am fehlenden Willen oder mangelnder Leidenschaft lag es meiner Meinung nach sicher nicht. Gekämpft haben wir, es hat an anderen Dingen im taktischen und spielerischen Bereich gehapert."

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich war mit sich, seiner Mannschaft und der Welt zufrieden:

"Wichtig war, dass wir heute einen direkten Konkurrenten auf neun Punkte distanziert haben. Wir sind auf dem richtigen Weg."

VfB Stuttgart - RB Leipzig 0:0

"Den Punkt nehmen wir mit. Wir müssen gucken, dass wir daheim unsere Spiele gewinnen."

Leipzigs Angreifer Timo Werner versuchte, der Nullnummer etwas Positives abzugewinnen. Das Problem ist: Am kommenden Sonntag spielen die Rasenballsportler gegen den FC Bayern.

Ansonsten war es für den ehemaligen Stuttgarter keine schöne Rückkehr in die alte Heimat.

Werner wirkte bei seinen Aktionen oft verunsichert durch die immer wieder aufkommenden Pfiffe und Schmähgesänge der VfB-Anhänger.

Derweil resümierte Stuttgarts Trainer Tayfun Korkut: "Es ist ein guter Punkt für uns, es hätte auch mehr werden können. Taktisch war das Spiel auf höchstem Niveau. Der Weg ist jetzt kürzer zum Klassenerhalt, aber wir müssen noch Punkte holen, um sicher zu sein."

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