Technik

Organisieren leicht gemachtFeste feiern mit "amiando"

04.01.2007, 17:31 Uhr

Einladungen aller Art können Onliner beim neuen Webdienst "amiando" aussprechen.

Einladungen aller Art können Onliner beim neuen Webdienst "amiando" aussprechen. Dank einiger Vorlagen können registrierte Nutzer via "Amiando" optisch ansprechende Cyber-Einladungen zu Partys, Feiern und sonstigen Festivitäten durchs Netz schicken. Darüber hinaus lassen sich über Webdienst auch Termine für geplante Zusammenkünfte organisieren. Beispielsweise über eine Vorgabe von verschiedenen Daten und Uhrzeiten. Die potenziellen Gäste können über diese Vorschläge dann abstimmen. Und auch an die Zeit nach der Feier haben die Macher gedacht. "Die Gäste können nach der Party über 'amiando' ihre Fotos und Erlebnisse austauschen", sagt Mit-Gründer Felix Haas.

Zum Gründerteam gehören ansonsten Dennis von Ferenczy, Markus Eichinger, Armin Bauer, Sebastian Bärhold und Marc P. Bernegger. Die Idee zu "amiando" entstand während der Vorbereitungen zu einer WM-Party im Sommer. In den vergangenen vier Monaten nahm die Online-Einladungsplattform dann ihre jetzige Gestalt an. Sukzessive soll "amiando" um weitere Funktionen erweitert werden. Einige dieser Elemente werden dann auch Geld kosten. Kostenpflichtige Premiumdienste bilden die Finanzierungsgrundlage von "amiando". Werbung soll dagegen nur dezent zum Einsatz kommen.

Auch wenn die Zielgruppe der Plattform quasi grenzenlos ist, ist das Geschäft mit Einladungen mit Sicherheit ein schwieriges Geschäft. Dennoch sind mehrere hochkarätige Geldgeber von der Idee begeistert. Für "amiando" griffen neben "Spreadshirt"-Gründer Lukasz Gadowski auch Kolja Hebenstreit, Head of Marketing bei "Spreadshirt", der ehemalige ricardo-Gründer Stefan Glänzer, "studiVZ"-Gründer Michael Brehm und Rodrigo Sepulveda Schulz, Gründer von vpod.tv, ins Portmonee. Eine Erfolgsgarantie ist dies zwar auch nicht, aber zumindest verfügen die "amiando"-Gründer so über ein äußerst breites Netzwerk.

Alexander Hüsing