Bilderserie
Sonntag, 04. Februar 2018

Sanfter Rebell mit Gruselfaktor: Alice Cooper - der "Godfather of Shock Rock"

Bild 1 von 56
Seine Horrorshows sind legendär. (Foto: imago stock&people)

Seine Horrorshows sind legendär.

Seine Horrorshows sind legendär.

Mit bizarrem Make-up, …

… düsteren Outfits …

… und Spielereien mit Guillotinen, Kunstblut sowie …

… auch mal mit Schlangen …

… verwandelt Alice Cooper jedes seiner Konzerte in eine musikalische Fahrt mit der Geisterbahn.

Und das seit fünf Jahrzehnten.

Kaum zu glauben, aber nun wird die Stilikone 70 Jahre alt.

Und noch immer füllt der "Godfather of Shock Rock" die Konzertsäle der Welt …

… und ist Dauergast auf den großen Rock-Festivals.

So auch auf dem Wacken, …

… wo dem Rock-Opa regelmäßig Zehntausende zujubeln.

Stolze 27 Studio- …

… und elf Live-Alben umfasst seine Diskografie. Sein aktuelles Album trägt den Namen "Paranormal" - es ist ein Titel, …

… der perfekt zu Cooper passt. Denn dieser Typ ist alles andere als normal.

Geboren wird Vincent Damon Furnier, wie Alice Cooper mit bürgerlichem Namen heißt, als Sohn eines protestantischen Pastors am 4. Februar 1948 in Detroit im US-Bundesstaat Michigan.

Während seiner Highschool-Zeit zieht Familie Furnier nach Phoenix in Arizona. Dort gründet der damals 16-jährige Vincent Damon im Jahr 1964 die Band "The Earwigs". Nach zwei Namensänderungen benennt sich die Gruppe 1968 erneut um - in "Alice Cooper".

Besonders ihr Frontmann schockt mit bizarren Auftritten, …

… schrägen Outfits, wie hier 1972 in München, …

… und vor allem viel dunkler Schminke im Gesicht.

Der Schockrock ist geboren.

Mit der legendären Rockhymne "School's Out" gelingt der Band "Alice Cooper" 1972 der Durchbruch.

Auch das Nachfolge-Album "Billion Dollar Babies" von 1973 ist ein voller Erfolg. Doch ein Jahr später trennt sich die Band.

Furnier sichert sich daraufhin den Namen Alice Cooper und startet seine erfolgreiche Solokarriere, die mit dem Album "Welcome to my Nightmare" beginnt.

Cooper avanciert zum international gefeierten Rock'n'Roll-Star …

… mit nie zuvor dagewesenen (Horror-)Shows auf der Konzertbühne.

Mit dem zunehmenden Ruhm verfällt er allerdings rasch …

… einer massiven Drogen- und Alkoholsucht (Bild: 1976 mit Glamrock-Star Gary Glitter).

Heute wird Cooper nicht müde zu betonen, dass ihm die Rückbesinnung auf seinen christlichen Glauben aus der Sucht geholfen habe. Demnach ...

… liest er jeden Tag 20 Minuten in der Bibel.

Nach eigener Aussage hat er seit 35 Jahren keinen Schluck Alkohol mehr getrunken.

Kraft schöpft Cooper zudem aus der Ehe mit seiner Frau Sheryl. Die beiden ...

... sind nunmehr 41 Jahre lang verheiratet.

Gemeinsam haben die beiden drei Kinder, darunter Tochter Calico. Die 37-Jährige (l.) …

… ist Sängerin der Metalband Beasto Blanco …

… und hat sich offenbar einiges von ihrem Papa abgeguckt. Mit seinem Gruselfaktor …

… ergattert Alice Cooper verschiedene Rollen in Horrorfilmen, wie hier 1987 in John Carpenters "Die Fürsten der Dunkelheit" …

… oder 1991 in "Freddy's Finale - Nightmare on Elm Street 6".

Längst ist Alice Cooper eine Stilikone, …

… die selbstverständlich einen Stern auf dem "Walk of Fame" in Los Angeles hat.

Seinen größten Erfolg feiert Cooper 1989 mit dem Album "Trash". Das Werk mit der Erfolgs-Single "Poison" …

… verkauft sich weltweit rund 1,2 Millionen Mal.

Wenn er nicht gerade im Studio ist, …

… hält er sich, natürlich abseits der Bühne, am liebsten …

… auf dem Golfplatz auf. Immer …

... modisch ...

... und adrett gekleidet.

Schockrocker eben.

"Golf ist der am meisten süchtig machende Sport überhaupt. Ich nenne ihn das Heroin des Sports", sagt er im Interview mit n-tv.de.

Klingt irgendwie nach Ruhestand, aber …

… die Rocker-Rente kommt ihm keineswegs in den Sinn.

Bis heute …

… begeistert der nunmehr 70-jährige Schockrocker die Massen.

Mit Blick auf den Satz seines Kumpels Paul McCartney, dass dieser seinen besten Song längst noch nicht geschrieben habe, sagt Cooper im Gespräch mit n-tv.de: "Ich habe genau das gleiche Gefühl." Das …

… klingt vielversprechend. Und dann schiebt er hinterher: "Solange ...

… körperlich nicht irgendetwas schiefläuft, sehe ich keinen Grund, warum ich nicht auch noch mit 80 weitermachen sollte." An einen Abschied des "Godfather of Shock Rock" ist also noch lange nicht zu denken. (cri)

weitere Bilderserien