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Samstag, 21. April 2018

Vom Model zur Schauspielerin: Andie MacDowell, die alterslose Schöne

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Andie MacDowell - ist das nicht die, die vor ein paar Jahren auf den Werbeplakaten einer Kosmetikfirma prangte? (Foto: REUTERS)

Andie MacDowell - ist das nicht die, die vor ein paar Jahren auf den Werbeplakaten einer Kosmetikfirma prangte?

Andie MacDowell - ist das nicht die, die vor ein paar Jahren auf den Werbeplakaten einer Kosmetikfirma prangte?

Doch, ist sie. (Auch wenn das 1999 war, also schon etwas länger her.)

MacDowell wurde am 21. April 1958 in Gaffney in South Carolina geboren. 1978 schmiss sie das College und ging nach New York, um ihr Glück als Model zu versuchen - und es klappte: Sie wurde ...

... das neue Gesicht der Kosmetikmarke L'Oréal, war in Werbespots von Calvin Klein zu sehen und wurde generell gut gebucht.

Doch MacDowell kann mehr als nur schön sein (obwohl böse Zungen das bezweifeln) - die TV-Spots brachten ihr Aufmerksamkeit und 1984 eine erste Filmrolle in "Greystoke - Die Legende von Tarzan, Herr der Affen" ...

... an der Seite von Christopher Lambert. Dort war sie allerdings nur zu sehen und nicht zu hören - ihr Südstaatenakzent ...

... passte nicht zu der Rolle der britischen Aristokratin und so wurde MacDowell von Glenn Close synchronisiert.

1985 folgte eine kleine Rolle in "St. Elmo's Fire", danach wurde es erstmal ruhig um sie, Filmangebote blieben aus.

MacDowell konzentrierte sich daher auf die Familienplanung. 1986 heiratete sie Paul Qualley (hier beide 1991). Er war auch Model; sie hatten sich bei der Arbeit kennengelernt.

Andie und Paul bekamen zusammen drei Kinder: Sohn Justin und die Töchter Rainey und Sarah Margaret. Nach 13 Jahren war es aber vorbei: Die Ehe wurde 1999 geschieden.

Beide Töchter, sowohl Margaret ...

... als auch Rainey, sind Schauspielerinnen geworden.

Sie haben wohl einiges von der Mutter mitbekommen, was Schönheit und den Hang zur Schauspielerei betrifft. (2003 mit Rainey)

MacDowells Karriere stockte in den Achtzigern eine ganze Weile und schien schon fast zu Ende, bis endlich 1989 der damals noch nicht sonderlich bekannte Steven Soderbergh mit ihr die weibliche Hauptrolle ...

... in seinem ersten Kinofilm "Sex, Lügen und Video" besetzte.

Das brachte ihr eine Golden-Globe-Nominierung ein und sie war wieder im Geschäft.

Danach war MacDowell jedes Jahr in mindestens einem Film besetzt, oft mit großen Partnern an ihrer Seite - 1990 folgte "Green Card" mit Gerard Depardieu, ...

... 1991 "Hudson Hawk" mit Bruce Willis, ...

... im selben Jahr "Object of Beauty" mit John Malkovich ...

... und 1993 war sie im Episodenfilm "Short Cuts" von Star-Regisseur Robert Altman ...

... zu sehen, als Ehefrau und Mutter (mit Bruce Davison).

Im Jahr 1993 kam auch ihr (bisher) größter Erfolg in die Kinos: "Und täglich grüßt das Murmeltier" ...

... an der Seite des großartigen Bill Murray.

1994 war sie eins von den "Bad Girls" mit Mary Stewart Masterson, Madeleine Stowe und Drew Barrymore, ...

... aber das Jahr blieb filmisch mit ihr vor allem in Erinnerung durch "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" mit Hugh Grant.

Der Film war ein voller Erfolg, brachte diverse Preise und Nominierungen und Hugh Grant den Durchbruch. (Bild: Grant und MacDowell bei den Oscars 1995, wo der Film in zwei Kategorien nominiert war.)

Das British Film Institute wählte "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" 1999 sogar auf Platz 23 der besten britischen Filme des 20. Jahrhunderts.

Mitte der Neunziger lief es also gut für MacDowell, dementsprechend gut gelaunt war sie 1995 beim Filmfestival in Cannes - hier hat sie viel Spaß mit Kollegin Diane Keaton.

Seitdem hat MacDowell kontinuierlich zu tun, ob beim Film ...

... oder in der Kosmetikwerbung - wen wunderts, ...

... sie scheint irgendwie kaum zu altern.

Und operiert sieht sie auch nicht aus.

Sie habe auch wirklich nichts machen lassen, sagte sie 2013 in einem Interview mit "Hallo": "Manche Leute ...

... lassen sich operieren, weil sie etwas an sich verändern und dadurch glücklicher werden wollen. Das verurteile ich auch keinesfalls. ...

... Ich denke aber nicht, dass ein Beauty-Eingriff eine Auswirkung auf das innere Wohlbefinden hat", meinte sie. Was aber helfe, straff auszusehen: ein bisschen zunehmen.

"Wenn man älter wird und das Gesicht anfängt etwas ausgelaugt auszusehen, finde ich, sind ein paar Kilo mehr ganz gut. So sieht man einfach auch im Alter etwas frischer aus ...

... und glättet die kleinen Fältchen von innen", sagte sie dem US-Magazin "Prevention". Nun ja, mehr Kilos sind bei ihr nicht wirklich zu sehen, aber schon Liz Taylor soll mal gesagt haben, ab einem gewissen Alter müsse man sich entscheiden zwischen Gesicht und Gewicht.

2004 tauchte MacDowell nochmal in den Schlagzeilen auf, als sie Ehrengast des österreichischen Bauunternehmers Richard "Mörtel" Lugner beim Wiener Opernball war.

Das hat ihr wohl gefallen, denn sie sei in Wien "wie eine Königin behandelt worden", schwärmte sie.

Der ganz große Hollywooderfolg ist in den letzten Jahren aber ausgeblieben. Filme wie "Heiraten für Fortgeschrittene" (2001), ...

... "Beauty Shop" mit Queen Latifah und Mena Suvari (2005) ...

... "Plötzlich Star" (2011, im Original: "Monte Carlo", hier MacDowell mit ihren Töchtern bei der Premiere) ...

... und "Magic Mike XXL" schlugen nicht mehr so ein an den Kinokassen.

Dafür probiert sie sich seit 2012 verstärkt im Fernsehen aus - erst war sie in der TV-Serie "Jane by Design" zu sehen, ...

... von 2013 bis 2015 spielte sie die Hauptrolle in der Fernsehserie "Cedar Cove – Das Gesetz des Herzens".

Am 3. Mai kommt aber wieder ein Film mit ihr in die deutschen Kinos: "No Way Out - Gegen die Flammen" ...

... mit Josh Brolin (im Original: "Only the brave"). Der Film basiert auf wahren Ereignissen, bei denen 2013 bei der Bekämpfung eines Waldbrands 19 Feuerwehrleute ums Leben kamen.

Kurz vorher, am 21. April 2018, feiert sie aber erstmal ihren 60. Geburtstag.

Na dann: Cheers! (abe)

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