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Samstag, 19. November 2016

Ihre besten TV-Auftritte : Bye-bye, Michelle Obama! We will miss you!

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Keine First Lady vor ihr beherrschte das Spiel mit den Medien so perfekt wie Michelle Obama. (Foto: dpa)

Keine First Lady vor ihr beherrschte das Spiel mit den Medien so perfekt wie Michelle Obama.

Keine First Lady vor ihr beherrschte das Spiel mit den Medien so perfekt wie Michelle Obama.

In der nun knapp achtjährigen Amtszeit ihres Mannes Barack Obama trat sie nicht nur in unzähligen TV-, Late-Night- oder Talk-Shows auf, sondern überzeugte auch mit Kurzrollen in bekannten und beliebten US-Serien.

Die spektakulärsten TV-Auftritte von Michelle Obama haben wir zusammengestellt.

Ihre Rolle in dem beliebten US-Krimi-Format "NAVY CIS" ...

... gehört mit Sicherheit zu ihren Highlights.

Gucken wir mal, was FLOTUS so zu bieten hatte.

First Lady Michelle Obama kochte zum Beispiel vor laufender Kamera mit Chefkoch Marc Murphy ...

... und Darstellern aus der Serie "Jessie".

In Deutschland ist die Disney-Serie "Jessie" nicht unbedingt geläufig, in den USA hingegen war die Kinder-Sitcom ein riesiger Erfolg und machte Hauptdarstellerin Debby Ryan zu einem Superstar. In der dritten Folge gab sich Michelle Obama mit einem kurzen Cameo-Auftritt die Ehre.

Selber kochen, wie hier bei einer Oster-Veranstaltung im Weißen Haus, gehört ab demnächst sicher wieder zu den Dingen, die Michelle Obama ohne Hilfe machen muss/kann/darf.

Singen mit Miss Piggy - das wird ab Weihnachten 2017 dann Melania Trump. Oder? Wir sind gespannt.

Ein besonderes Highlight, und das empfand sicher nicht nur Talkmaster James Corden so, ...

... war die Rund-Tour beim legendären Carpool-Karaoke. Michelle Obama sang Hits von Stevie Wonder und Beyoncé und bekam Verstärkung ...

... von Missy Elliot. Ein Riesen-Erfolg im Juli 2016 war das und eine großartige Werbung für den Song "This Is For My Girls", der im Zuge der Mädchenförderprogramme der Regierung von diversen Künstlerinnen aufgenommen wurde.

Dass das Trio dabei nur im Kreis fuhr, tat dem Ganzen keinen Abbruch.

Auch Comedy-Star Amy Poehler ("Saturday Night Live") platzte vor Stolz, ...

... dass Michelle Obama es sich nicht nehmen ließ, bei einem Gastauftritt ...

... in der hierzulande zwar unbekannten, in den USA aber heiß geliebten Serie "Parks and Recreation" ...

... mitzumachen. In der Folge der Serie - die bei uns unter dem Titel "Grünflächenamt" laufen müsste und die mit diversen Preisen überhäuft wurde - ging es darum, ...

... dass Werbung für JunkFood von großflächigen Werbeträgern - wie in Sportstadien etc. üblich - verbannt werden sollte. Ihr verrückter Dialog mit Poehler in ihrer Rolle der Leslie Knope, die stellvertretende Leiterin des Grünflächenamts einer Kleinstadt, wurde ausschließlich positiv aufgenommen.

Nicht so gut lief es hier 2013: Damals setzte sich der Thriller "Argo", von und mit Ben Affleck, gegen die Konkurrenz in der Kategorie "Bester Film" durch. Neben Jack Nicholson auf der Bühne präsentierte auch Michelle Obama - live zugeschaltet aus dem Weißen Haus - den begehrtesten aller Oscars.

Affleck nahm damals den Preis zusammen mit seinem Kollegen George Clooney entgegen, der gemeinsam mit ihm den Film produziert hatte.

Der Iran war damals not amused, dass ausgerechnet die First Lady bekannt gab, dass "Argo" der beste Film des Jahres sei. Der Staat kommt in dem Streifen alles andere als gut weg. Sie allerdings kassierte auch jede Menge Medienschelte: Ihre Präsenz bei den Oscars wurde von vielen als "too much" empfunden.

Es ist wohl kein Zufall, dass sich Frau Obama "Navy CIS" ausgesucht hat, um mal in einem Krimi mitzuwirken - schließlich steht die Crime-Serie schon seit Jahren auf Platz eins am Serienmarkt in den USA. Die Handlung der First-Lady-Folge "Henry": Michelle Obama lädt unter anderem Special Agent Gibbs (Mark Harmon) ins Weiße Haus ein.

Der Grund dafür ist eine Sitzung der Organisation "Joining Forces", eine tatsächlich existierende Initiative, die Veterane und deren Familien unterstützt und von Michelle selbst ins Leben gerufen wurde. Keine schlechte Idee, so auf seine Belange aufmerksam zu machen.

Wenn Michelle Obama ihre Projekte bewerben möchte, ...

... ist sie sich allerdings für nichts zu schade.

2013 und 2015 war die First Lady zu Gast in der Late-Night-Show von Comedian Jimmy Fallon und lief in beiden Auftritten zu ganz großer Form auf.

Die beiden nahmen zusammen zunächst den Clip "Evolution of Mom Dancing" auf, der sie neben dem als Frau verkleideten Fallon mit verschiedensten Tanz-Moves zeigte.

Zwei Jahre später folgte dann der zweite Teil der Einlage in "Evolution of Mom Dancing Part 2". Auch im Internet wurden die beiden Filme zum riesigen Erfolg. Der Hintergrund war damals, ...

... dass sie ihre Fitness-Kampagne "Let's Move" in der breiten Öffentlichkeit verankern wollte. Wenn es allerdings jemand wagen sollte, ihren Man, den Präsidenten der Vereinigten Staaten, zu veralbern, ...

... dann kann die First Lady schon auch mal ungehalten reagieren.

Denn veräppeln darf nur sie ihren Mann.

Indem sie zum Beispiel imitiert, wie er lächelt: Hier Version A ...

... und hier Version B.

Zur Wiedergutmachung darf the President himself dann auch mal selbst in der "Jimmy Fallon Show" auftreten und die eine oder andere Regierungserklärung ganz "smooth" jammen.

Und auch Bibo aus der Sesamstraße war schon im Weißen Haus. Hach - Michelle konnte einfach mit allen komischen Vögeln etwas anfangen.

Dass sie ein echter "early Bird " ist, bewies sie ein ums andere Mal in Frühstücksshows ...

... und vielen anderen Formaten (wie hier bei Ellen DeGeneres), die sie in ihren vollen Terminkalender stopfte.

Bei "iCarly" waren schon viele wirklich große Stars - aber kein Auftritt versprühte so viel Glamour und sorgte für solch hohe Aufmerksamkeit wie der von Michelle. In der Folge "Besuch der First Lady" (Staffel 4) spielte sie sich natürlich wieder selbst.

Auch hier ging es Obama um ihr Projekt "Joining Forces". In dem Kurzauftritt wird sie sogar ziemlich plump angebaggert, stellt aber nur trocken fest: "Ich bin verheiratet!"

Oh yeah, und zwar sowas von. Wir hoffen auf eine Obama-Sitcom ab 20. Januar. Oder eine Talkshow. Oder eine Präsidentin Obama - aber das ist wohl ausgeschlossen, so wie es bis jetzt leider aussieht. (soe/spot)

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