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Freitag, 20. April 2018

Pack die Badehose ein ...: Coachella - Festival der Superlative

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Natürlich ist Alessandra Ambrosio da, ...

Natürlich ist Alessandra Ambrosio da, ...

Natürlich ist Alessandra Ambrosio da, ...

... mit ihrer Clique.

Auch Super-Influencerin Caro Daur treibt sich auf dem Gelände herum, ...

... und posiert hier ...

... und da ...

... in unglaublich schicken Klamotten.

Genau wie die Kollegin Stefanie Wiesinger.

Einzig die sonst so Instagram-affine Sophia Thomalla wirkt ein bisschen zickig, was das Festival der Superlative angeht. Oder ist sie einfach nur realistisch?

Kendall und Kylie Jenner sind oder waren auch vor Ort. Und Sophia wäre vielleicht auch da, wenn eine Firma ihr einen "x-beliebigen Betrag" gezahlt hätte, für den sie dann "umsonst nach Kalifornien könnte und tagelang so tut, als würde sie die Musiker dort toll finden in einer gestellten 1000 Euro teuren Boho-Klamotte".

Soweit also Sophia. Die anderen produzieren sich vor den eigenen Kameras und denen der Liebsten munter weiter.

So wie die Herren aus der Crawford-Familie. Sie lassen es sich im Pool gutgehen, ...

... während die Girls "arbeiten".

So wie Justin Bieber, der Rächer der Enterbten, von Witwen und Waisen, gerade noch die Fäuste fliegen ließ, um ein Mädchen vor Pöblern zu retten, posieren die Stars mit anderen Stars ...

... oder halten, wie Kate Bosworth, gar schlaue Reden.

Und wer sagt denn, dass ein Star nicht Groupie sei darf? Wer hier was ist bei Rita Ora und Jay Kay (Jamiroquai) ist natürlich unklar. Und unwichtig. Wichtig ist, dass es Spaß macht.

Und es sieht ganz danach aus. Vor allem, wenn ...

... Queen B auftritt.

Beyoncé Knowles hatte nicht einfach nur die große Eröffnungsshow, ...

... bei der sie Klamotten und Nagellack wechselte wie andere das Getränk in der Hand, ...

... sie hatte auch noch ihre ehemaligen Kolleginnen Michelle Williams und Kelly Roland an der Seite.

Außerdem bewies die junge Mutter, dass sie es noch immer draufhat, die Massen zu begeistern, ...

... und selbst Ehemann Jay Z ließ sich auf der Bühne blicken, um mit seiner Frau dieselbe zu rocken.

Das lockt natürlich auch das ewige It-Girl Paris Hilton hinterm Ofen hervor. Ob mit Freundin ...

... oder dem Verlobten - Hilton ist eine von den "Adabeis", denen, die immer auch dabei sind.

Genug Gründe, die Handys zu zücken, gibt es allemal: ...

... Miguel ist da, ...

... Eminem und 50 Cent,

... Eminem noch einmal mit Dr. Dre, ...

... und dann nochmal Eminem, allein.

Wen diese Auftritte nicht interessieren, ...

.... vergnügt sich anders.

Verpasst dann aber Portugal the Man, ...

... Cardi B, ...

... hier mit G Eazy, ...

... oder Yoshiki von X Japan.

Wer das Coachella kritisieren möchte, der kritisiert natürlich, dass es den Besuchern vor allem darum geht, ihre Sucht nach Selbstdarstellung zu befriedigen.

Man bekommt aber auch eine Menge geboten: Installationen, wie hier "Arctic" in fast van Gogh'scher Weise, ...

... hier - in James Bond Manier - ein Gebäude, ...

... das "Spectra" genannt wird und an den Schiefen Turm von Pisa erinnert, ...

... und das tagsüber und ...

... nachts ewig lockende ...

... Riesenrad.

Der Künstler Edoardo Tresoldi schuf "Ethera", eine Art visuelle Kathedrale, die das größte Kunstwerk des Festivals darstellt.

Nachts entwickelt "Ethera", von innen beleuchtet, seine volle Wirkung.

In letzter Zeit werden immer mehr Stimmen laut, dass das Festival einzig und allein als Kulisse für Hipster, Influencer und Blogger dient, ...

... weniger mit Musik zu tun hat ...

... es schwierig ist, an Alkohol zu kommen ...

... und es am Abend ähnlich vermüllt aussieht wie jedes andere, schnödere Festival eben auch.

Aber es ist nun mal das Coachella, und das findet ...

... vor einer atemberaubenden, kalifornischen Kulisse aus Bergen und Palmen statt, die ihresgleichen sucht.

Die Künstlerdichte ist außerdem extrem hoch: Nile Rodgers, ...

... MO, ...

... David Byrne, ...

... Danielle, ...

... Alana ...

... und Este, besser bekannt als Haim, ...

... Tyler, the Creator, ...

... St. Vincent ....

.. und The Weeknd sind zu sehen und zu hören.

Egal, was die anderen sagen: Man will da hin! Alles ist so schön hippie, so frei, so laut und bunt. Man stellt sich vor, wie man sich tagelang von der Musik tragen lässt.

Dabei kostet das Ding ein Eckhaus, wenn man beispielsweise aus Deutschland anreisen würde. Egal, sagt man sich dann, it's a once in a lifetime experience, man gönnt sich ja sonst nichts. Schnell also das Blumenhaarband eingepackt und auf geht's.

Allein, um Parson James und Kygo zu sehen.

Oder den bereits erwähnten Jay Kay und Jamiroquai.

Leider wird man gegen die Insta-Girls und Boys kaum anstinken können – oder doch, stinken ist inklusive, ...

... denn der Trip plus Körperhygiene (im Sinne von einem eigenen Bad) wird wahrscheinlich noch teurer.

Ein normaler Pass (Wochenende, Tagespässe gibt's nicht) kostet von 399 bis 899 (VIP) US-Dollar.

Parken kostet extra, Shuttle auch.

Wohnen ist immens teuer: Falls man also bereits für 2019 plant, sollte man mindestens 2229 Dollar für das günstigste Hotel-Package einplanen (zwei Personen), ...

... zelten kostet 113 Euro für ein Wochenende. Luxus-Teepees (also größere "Sex and the City"-mäßige Zelte) schlagen mit 2400 Dollar zu Buche.

Die Klamotten (hier zum Beispiel zu bewundern an Borns) kosten ja auch nochmal.

Okay, bei H&M gibt es eine Coachella-Ecke, die wird jedes Jahr größer.

Im DaWanda-Onlineshop kann man sich ebenfalls eine Menge Anregungen holen.

Oder Mutti hat noch was im Schrank.

Und wer Karneval feiert, ist klar im Vorteil.

Das Gepäck ist ja nicht viel - da eh knapp.

Und die Stifte zum Anmalen sorgen garantiert auch nicht für Übergepäck.

Verschiedene Bikinis ...

... und diverse Kopfbedeckungen ...

... sorgen ebenfalls für Abwechslung.

Und - auf den Geschmack gekommen?

Kinder findet man dort übrigens eher weniger - höchstens auf der Bühne, wie hier den kleinen Country-Barden Mason Ramsey.

Coachella 2018 läuft am zweiten Wochenende vom 20. bis zum 22. April.

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