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Donnerstag, 01. November 2018

"25 km/h": Roadmovie mit Eidinger und Mädel

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Nach 30 Jahren treffen sich die Brüder Georg und Christian (Bjarne Mädel und Lars Eidinger, v.r.) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. (Foto: imago/Future Image)

Nach 30 Jahren treffen sich die Brüder Georg und Christian (Bjarne Mädel und Lars Eidinger, v.r.) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder.

Nach 30 Jahren treffen sich die Brüder Georg und Christian (Bjarne Mädel und Lars Eidinger, v.r.) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder.

Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: ...

... Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, ... (Foto: mit Sandra Hüller)

... und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt.

Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: ...

... Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben - und zwar mit dem Mofa.

Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf.

Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter.

Während sie schräge ... (Foto: Jella Haase)

... und vielversprechende Bekanntschaften machen ... (Foto: Alexandra Maria Lara und Franka Potente, v.l.)

... und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, ... (Foto: im Hintergrund Wotan Wilke Möhring)

... stellen sie nach und nach fest, ...

... dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, ...

... sondern den Weg zurück zueinander zu finden.

Regisseur Markus Goller (l.) und Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg (r.), auf deren Konto bereits der Komödien-Hit "Friendship!" (2010) geht, erzählen mit "25 km/h" die hochkomische und zugleich berührende Geschichte zweier Brüder, ...

... die erst mithilfe von viel Benzin und wenig PS zu der Erkenntnis gelangen, dass Blut eben doch dicker ist als Wasser.

Sie finden den Ton für eine unverblümt ehrliche Komödie über familiären Zusammenhalt, lang vergessene Träume und den Mut, einfach mal alles anders zu machen.

Dabei unterstützen sie sich sowohl durch Aktionen als auch mutmachende Sprüche wie: "Klappt nicht mehr einfach immer so auf Kommando, ne? War neulich mal beim Urologen. Der hat gesagt, das ist ganz normal in unserem Alter."

Ja, Georg und Christian müssen sich eingestehen: Mitte 40 ist keine 16 mehr, ein Mofa-Trip quer durch Deutschland weit entfernt von rückenschonendem Erste-Klasse-Komfort und selbst Pinkeln war früher einfacher.

Insgesamt ist "25 km/h" eine wunderbare Komödie mit bestens aufgelegten Hauptdarstellern. (soe)

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