Weltwirtschaftsforum in Davos: Die Gesichter der Macht
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In dem kleinen Schweizer Bergstädtchen Davos kommen Jahr für Jahr die Mächtigen der Welt zusammen.Bild 1 von 76 | Foto: REUTERS
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) versammelt ranghohe Manager, Politiker, Wissenschaftler und Künstler zu informellen Gesprächen.Bild 2 von 76 | Foto: dpa
Dieses Jahr erwartet der Veranstalter Klaus Schwab, Gründer der gemeinnützigen WEF-Stiftung, rund 2.500 Lenker, Denker und Entscheider.Bild 3 von 76 | Foto: REUTERS
Alles was international Rang und Namen hat, bemüht sich in die verschneite Schweizer Bergwelt:Bild 4 von 76 | Foto: REUTERS
Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen.Bild 5 von 76 | Foto: AP
Motto des 40. Weltwirtschaftsforums: "Rethink, Redesign, Rebuild" (Überdenken, Umgestalten, Erneuern).Bild 6 von 76 | Foto: dpa
Eine Einladung nach Davos wiegt schwer wie ein Ritterschlag.Bild 7 von 76 | Foto: REUTERS
Wer neben Klaus Schwab Platz nehmen darf, findet überall Gehör.Bild 8 von 76 | Foto: dpa
Abgesehen von Renommee und Ehre verschafft eine Teilnahme in Davos selbstverständlich hervorragende Kontakte: Das weiß auch Barclays-Chef Robert E. Diamond Jr.Bild 9 von 76 | Foto: AP
Auch wenn das nicht immer so aussieht: An Gesprächsthemen besteht angesichts von ungelösten Probleme im Finanzsektor kein Mangel. (Im Bild: Bundesbankpräsident Axel Weber mit Agco-Chef Martin Richenhagen, links, und einem nicht identifizierten Zuhörer, rechts.)Bild 10 von 76 | Foto: AP
Wer wie Südkoreas Präsident Lee Myung-bak mitspricht, zählt zu den Großen.Bild 11 von 76 | Foto: REUTERS
Das Treffen in Davos ist in vielerlei Hinsicht einzigartig: Selten finden Spitzenmanager, Politiker und Meinungsführer eine bessere Gelegenheit zum offenen und freien Meinungsaustausch.Bild 12 von 76 | Foto: dpa
Und der sogenannte "Geist von Davos" ist selbst für Außenstehende bemerkenswert: Unter dem Einfluss von WEF-Gründer Klaus Schwab herrscht eine Atmosphäre von Kultur, Vernunft und Dialog. (Hier: Pianist Lang Lang am Flügel.)Bild 13 von 76 | Foto: REUTERS
Es ist vor allem der persönliche Verdienst von Klaus Schwab (hier bei der Eröffnungsansprache), dass sich Unternehmer und Politiker in Davos treffen - und sich nicht wie sonst nur in Krisengesprächen oder am Verhandlungstisch gegenübersitzen.Bild 14 von 76 | Foto: REUTERS
Schwab hat dabei das Wohl der Menschheit insgesamt im Blick - und nicht nur das von Staaten oder Konzernen.Bild 15 von 76 | Foto: picture alliance / dpa
Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist es, "den Zustand der Welt" zu verbessern.Bild 16 von 76 | Foto: REUTERS
Das von Schwab initiierte Treffen verfügt über enormes politisches Gewicht: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy fordert in seiner Eröffnungsrede 2010 ein "neues Bretton Woods".Bild 17 von 76 | Foto: Reuters
Josette Sheeran, verantwortlich für das Welternährungsprogramm (WFP), informiert über die Situation in Haiti - und zeigt den Teilnehmern, wovon die Menschen in Port-au-Prince leben müssen.Bild 18 von 76 | Foto: AP
"Wir müssen unsere Werte überdenken, denn wir leben in einer globalen Gesellschaft mit vielen verschiedenen Kulturen", sagt Schwab auf der Pressekonferenz zur Eröffnung.Bild 19 von 76 | Foto: REUTERS
"Es ist unverkennbar, dass das derzeitige System der globalen Zusammenarbeit zu wünschen übrig lässt", stellt der gebürtige Ravensburger fest.Bild 20 von 76 | Foto: REUTERS
Entsprechend nachdenklich wirken die diesjährigen Teilnehmer aus der Hochfinanz. Im Bild: Gary Cohn, Präsident der US-Großbank Goldman Sachs.Bild 21 von 76 | Foto: REUTERS
Auch Lord Levene aus Großbritannien bleibt kleinlaut.Bild 22 von 76 | Foto: REUTERS
Als Vorstand der britischen Bank Lloyd's nimmt er an der Diskussionsgruppe zur "nächsten Weltkrise" teil.Bild 23 von 76 | Foto: REUTERS
EZB-Chef Jean-Claude Trichet sieht viel, muss aber aus Rücksicht auf den Euro-Kurs aufpassen, wem er wann was sagt.Bild 24 von 76 | Foto: REUTERS
Gelöster gibt sich Josef Ackermann.Bild 25 von 76 | Foto: dpa
Termine in der Schweiz sind für den Chef der Deutschen Bank so leicht wie ein Heimspiel.Bild 26 von 76 | Foto: AP
An einem Lächeln versucht sich auch Jacob Frenkel, Vorstand bei JPMorgan Chase & Co.Bild 27 von 76 | Foto: REUTERS
Gut möglich, dass er eben erst von Barbara Stocking erfahren hat, was er persönlich gegen den Hunger in der Welt tun könnte. Stocking leitet die Nicht-Regierungsorganisation Oxfam in Großbritannien.Bild 28 von 76 | Foto: REUTERS
Es könnte aber auch sein, dass Frenkel mit George Soros gesprochen hat.Bild 29 von 76 | Foto: REUTERS
Die Investmentlegende nimmt seit Jahren regelmäßig teil. Er investiert einen Teil seines Vermögens, um seine Ideen von einer offenen Gesellschaft zu fördern.Bild 30 von 76 | Foto: dpa
Mit dabei ist dieses Jahr auch Wirtschaftswissenschaftler und Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus: Sein Erfolg mit Mikrokrediten versöhnt unternehmerisches Profitstreben mit Gedanken sozialer Gerechtigkeit.Bild 31 von 76 | Foto: REUTERS
Etwas mehr von Daten als von Mikrofinanzen versteht Tom Glocer: Er ist Chef des Wirtschaftsdienstes Thomson Reuters.Bild 32 von 76 | Foto: REUTERS
Hinter den Kulissen trifft er auf Hartmut Ostrowski, den Bertelsmann-Chef aus Deutschland.Bild 33 von 76 | Foto: REUTERS
Von dort kommt auch Leo Apotheker, Vorstandsvorsitzender bei SAP und ...Bild 34 von 76 | Foto: REUTERS
... Henkel-Chef Kasper Rorsted, ein gebürtiger Däne.Bild 35 von 76 | Foto: REUTERS
Ebenso aufmerksam wie akkurat frisiert: Li Keqiang, Vize-Premier der Volksrepublik China.Bild 36 von 76 | Foto: AP
Timothy P. Flynn, Führungskraft bei KPMG International, spricht zum Thema der "Wiedergewinnung von Vertrauen in die Unternehmensführung".Bild 37 von 76 | Foto: AP
Was der Wirtschaftsprüfer zu sagen hat, interessiert auch James Turley: Er ist oberster Unternehmensberater bei Ernst & Young.Bild 38 von 76 | Foto: REUTERS
Branchenkollege Dennis Nally hört für Pricewaterhousecoopers zu.Bild 39 von 76 | Foto: REUTERS
Mark Parker erläutert den Blickwinkel des US-Sportartikelherstellers Nike.Bild 40 von 76 | Foto: REUTERS
Zwischen den Clubgesprächen unter Vertretern der alten Industriestaaten tauchen in diesem Jahr auffällig viele Gesichter der neuen Wirtschaftsmächte auf.Bild 41 von 76 | Foto: Reuters
Stellvertretend für Teilnehmer aus China, Brasilien, Russland und Indien sitzt Anand Mahindra auf vielen Podien: Er leitet den indischen Fahrzeughersteller Mahindra & Mahindra.Bild 42 von 76 | Foto: REUTERS
Dass Indien künftig international mehr mitsprechen möchte, unterstreicht Neu-Delhis Wirtschaftsminister Anand Sharma durch seine Anwesenheit.Bild 43 von 76 | Foto: REUTERS
Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva wollte eigentlich auch kommen, musste aber krankheitsbedingt kurzfristig absagen.Bild 45 von 76 | Foto: AP
Südafrikas Präsident Jacob Zuma (rechts) lässt es sich nicht nehmen, persönlich für die Fußball-Weltmeisterschaft in seinem Heimatland zu werben.Bild 46 von 76 | Foto: AP
Abgesehen von Fußball, sozialer Verantwortung und der Lage des Weltfinanzsystems geht es beim "40. World Economic Forum" natürlich auch um:Bild 47 von 76 | Foto: AP
Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft. Im Bild scherzt Saudi-Aramco-Chef Khalid Al Fali (links) mit Tony Hayward, seines Zeichens Boss des Öl-Multis BP.Bild 48 von 76 | Foto: REUTERS
Rohstoffe und deren Notierungen bleiben ein Thema, das die Welt bewegt.Bild 49 von 76 | Foto: REUTERS
Wie stark Preisspitzen das Leben der Menschen verändern können, ahnen wohl auch Thierry Desmarest, Vorstandschef beim französischen Mineralölkonzern Total, und ...Bild 50 von 76 | Foto: REUTERS
... Peter Voser, Chef bei Royal Dutch Shell.Bild 51 von 76 | Foto: REUTERS
Steigende Rohstoffpreise verschieben die Schwerpunkte auf der globalen Karte der Macht: Andrew Liveris, Chef des US-Konzerns Dow Chemical sitzt als Großabnehmer von Rohstoffen zwischen den Stühlen.Bild 52 von 76 | Foto: REUTERS
Zwischen steigenden Einkaufskosten und Nachfrageschwächen findet er sich in illustrer Gesellschaft wieder: Reifenhersteller wie Unilever-Chef Paul Polman, ...Bild 53 von 76 | Foto: REUTERS
... Energieversorger wie Vattenfall-Präsident Lars Josefsson oder ...Bild 54 von 76 | Foto: REUTERS
... Miao Gengshu, Vorstand der chinesischen Großreederei Sinotrans-CSC, wissen, was hohe Rohstoffkosten anrichten.Bild 55 von 76 | Foto: REUTERS
Paul Jacobs kann sich dagegen in Davos etwas ablenken: Für seinen Arbeitgeber, den US-Mobilfunkdienstleister Qualcomm, musste er kürzlich die Umsatzprognose zurücknehmen.Bild 56 von 76 | Foto: REUTERS
Novartis-Chef Daniel Vasella geht es gelassener an: Erstens war seine Anreise (aus Basel) deutlich kürzer, zweitens hat er sich erst Anfang der Woche mit einem Rekordgewinn aus dem Tagesgeschäft verabschiedet.Bild 57 von 76 | Foto: REUTERS
Chris Viehbacher, Chef des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis, kann davon bislang nur träumen.Bild 58 von 76 | Foto: REUTERS
Noch dazu scheint ihm Takeda-Chef Yasuchika Hasegawa in Davos zu zeigen, wie groß die Unterschiede zwischen asiatischen und europäischen Medikamente mittlerweile sind.Bild 59 von 76 | Foto: REUTERS
Pharma-Bosse und Öl-Multis können eine weitere Neuerung nicht verbergen: Schwab und seine Mitarbeiter räumen den neuen sozialen Medien immer mehr Raum ein.Bild 60 von 76 | Foto: REUTERS
In diesem Jahr tauchen in vielen Gesprächsrunden junge Gesichter auf: ...Bild 61 von 76 | Foto: REUTERS
Da diskutiert zum Beispiel Owen Van Natta engagiert mit. Er ist Chef des kostenlosen Online-Tummelplatzes MySpace.com.Bild 62 von 76 | Foto: REUTERS
Für Facebook.com spricht Randi Zuckerberg über die gesellschaftliche Rolle der sozialen Netzwerke. Ihr Bruder, Facebook-Chef Mark Zuckerberg, kann nicht kommen. Er muss zu einer Hochzeit nach Indien.Bild 63 von 76 | Foto: AP
Das ist Reid Hoffman, Gründer des Online-Netzwerks LinkedIn, der amerikanischen Business-Variante von Facebook oder Xing.Bild 64 von 76 | Foto: REUTERS
Hoffmann hat seine Verknüpfungsideen ein Jahr vor Zuckerberg verwirklicht. Er kann sich damit bereits als Urgestein der sozialen Medien fühlen.Bild 65 von 76 | Foto: AP
Twitter-Chef Evan Williams versucht sich an die Atmosphäre der Macht zu gewöhnen.Bild 66 von 76 | Foto: AP
Das Weltwirtschaftsforum bringt Entscheidungsträger und Vordenker aus aller Welt zusammen.Bild 67 von 76 | Foto: REUTERS
Da trifft zum Beispiel Manpower-Chef Jeffrey Joerres aus den USA auf ...Bild 68 von 76 | Foto: REUTERS
... Ibrahim Dabdoub von der Kuwaiter Nationalbank.Bild 69 von 76 | Foto: REUTERS
Davos bringt Menschen zusammen und vereint Gegensätze: Gleich zu Beginn bekommen die Künstler Udo Jürgens (links) und Lang Lang jeweils einen "Crystal Award" für ihre Verdienste.Bild 70 von 76 | Foto: dpa
Preise gibt es jedoch auch am Rande des Davoser Treffens: Die "Public Eye Awards" verstehen sich seit elf Jahren als kritische Gegenveranstaltung.Bild 71 von 76 | Foto: dpa
Ausgezeichnet mit "öffentlicher Aufmerksamkeit" werden Unternehmen und Institutionen, die sich sozial und ökologisch besonders unverantwortlich verhalten haben sollen. Preisträger 2010 sind der Pharmakonzern Roche und die Royal Bank of Canada.Bild 72 von 76 | Foto: dpa
Gerade solche inoffiziellen Rahmenveranstaltungen werfen Licht auf die Tatsache, dass die die Veranstaltung in den Schweizer Bergen nicht unumstritten ist.Bild 73 von 76 | Foto: dpa
Allen Bemühungen der Veranstalter zum Trotz gilt Davos in vielen Kreisen als elitär und vor allem undemokratisch.Bild 74 von 76 | Foto: dpa
Angesichts von Absperrungen, Sicherheitsmaßnahmen und Zugangsbeschränkungen bleibt die Frage offen, ob der "Zustand der Welt" tatsächlich nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit verbessert werden kann, oder ...Bild 75 von 76 | Foto: REUTERS
... ob Davos nicht auch ohne Stacheldraht denkbar wäre. (Text: Martin Morcinek)Bild 76 von 76 | Foto: REUTERS
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