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Freitag, 24. September 2010

Ferraris auf Schienen: Mit Highspeed in die Bahn-Zukunft

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Schnell, sicher und energiesparend - so stellen sich die internationalen Bahntechnikriesen die Züge der Zukunft vor. Siemens ... (Foto: Siemens AG)

Schnell, sicher und energiesparend - so stellen sich die internationalen Bahntechnikriesen die Züge der Zukunft vor. Siemens ...

Schnell, sicher und energiesparend - so stellen sich die internationalen Bahntechnikriesen die Züge der Zukunft vor. Siemens ...

... baut dabei auf seine bewährte Velaro-Plattform - in Deutschland besser bekannt unter den Namen ICE. Auf der Innotrans (21.-24.9.2010) stellt der Münchener Dax-Konzern ...

... den "neuen" ICE 3 vor.

Fast 11.000 PS, Spitzentempo 320 Stundenkilometer, 460 Sitzplätze: Die ...

... Besonderheit sind aber die aerodynamisch verkleideten Dachaufbauten, um den Energieverbrauch zu verringern.

Die Deutsche Bahn hat bereits bei Siemens bestellt: 15 Züge sollen von Ende 2011 an vor allem auf internationalen Verbindungen eingesetzt werden.

Die Bahn hat bereits 63 ICE 3 der früheren Baureihe in ihrer Hochgeschwindigkeitsflotte, die mehr als 250 Züge umfasst. Das "altbekannte Gesicht" des ICE kennt man auch in anderen Ländern: Siemens hat den ...

... Velaro, der mit einer Spitzengeschwindigkeit von 404 km/h und 380 km/h "im Einsatz" der schnellste Serienzug der Welt ist, bisher nach ...

... Russland, in die Niederlande, nach Spanien und China verkauft.

Damit hat Siemens bereits einen Fuß im wachsenden chinesischen Markt.

Aber auch die Konkurrenz der Münchener schläft nicht: Der Markt der Hochgeschwindigkeitszüge ist hart umkämpft. Hauptkonkurrenten von Siemens sind Bombardier und Alstom.

Alstom versucht etwa mit dem Pendolino, Siemens Konkurrenz zu machen. Das neue Modell des Neigetechnik-Hochgeschwindigkeitszuges, der ...

... neben purer Schnelligkeit vor allem mit Komfort Kunden gewinnen will, wird ebenfalls ...

... auf der Innotrans vorgestellt. Insgesamt sind mehr als 2200 Aussteller vor Ort. 52 Weltpremieren werden enthüllt.

Bekannt ist Alstom aber vor allem für den TGV. Allein in Frankreich verkaufte er sich 536 Mal und machte Alstom damit zum Weltmarktführer ...

... bei Hochgeschwindigkeitszügen. Aktuell versucht Alstom ...

... mit dem AGV zu punkten. Der Verkauf läuft ...

... trotz gut geölter Marketingmaschinerie aber eher schleppend.

Bisher haben die Franzosen lediglich ...

... 25 AGV-Züge an den Mann gebracht. Alstom konnte so auch kaum vom Highspeed-Boom in China profitieren. Besser macht es da ...

... Bombardier. Der kanadische Konzern setzt etwa 5 Milliarden Euro im Jahr um und ist damit Branchenprimus. In China will Alstom ab 2012 mit dem ...

... Zefiro die Kunden von A nach B bringen und das möglichst schnell - und ...

... komfortabel. Beim Innenleben wird Bequemlichkeit ...

... groß geschrieben. Große Fenster, Ruhezonen und bewegliche Sessel machen den Bombardier-Pfeil zu einem rollenden Hotel auf Schienen.

Selbst die "Holzklasse" kann sich sehen lassen. Der Zug ist ...

... bis zu 400 Meter lang, vollständig begehbar und wird für Geschwindigkeiten von ...

... 250 bis 380 Kilometer je Stunde entwickelt. Aufträge hat Bombardier bereits in der Tasche - ...

... aus China. Das chinesische Eisenbahnministerium orderte bisher 80 Zefiro in der 380-km/h-Variante.

Auf der Innotrans zieht der Zefiro bereits die Besucher in seinen Bann. Aber egal ob ICE, TGV oder Zefiro - die Mutter aller Hochgeschwindigkeitszüge ...

... kommt aus Japan: der Shinkansen. Bereits Ende der 50er Jahren entwickelt und damit rund ein Jahrzehnt früher, als sich die Franzosen mit dem Thema Hochgeschwindigkeitszug beschäftigt haben.

Als Exportschlager hat sich der Shinkansen bisher aber nicht erwiesen. Außerhalb Japans sind die ...

... Züge lediglich in Taiwan unterwegs - mit 275 km/h und damit langsamer als die neuen ICE 3, die auf Deutschlands Schienen bis 320 Stundenkilometer schnell fahren könnten.

Zum Vergleich: Die legendäre Adler aus dem Jahr 1835, die erste Lokomotive einer Eisenbahn in Deutschland, ...

... schaffte maximal 65 km/h. (Text: Thomas Badtke; Bilder: dpa, Reuters, Siemens, Alstom, Bombardier, Innotrans)

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