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Donnerstag, 29. März 2018

Megaparkplätze für Schummelautos: VW parkt Tausende Diesel in der Wüste

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Sagt Ihnen der Begriff Location Scout etwas? Im Normalfall sind solche Personen in der Unterhaltungsindustrie tätig, um die perfekten Orte für Film- oder Foto-Aufnahmen auszukundschaften. Mindestens ein sogenannter Location Scout muss in der jüngeren Vergangenheit jedoch das Metier gewechselt … (Foto: AP)

Sagt Ihnen der Begriff Location Scout etwas? Im Normalfall sind solche Personen in der Unterhaltungsindustrie tätig, um die perfekten Orte für Film- oder Foto-Aufnahmen auszukundschaften. Mindestens ein sogenannter Location Scout muss in der jüngeren Vergangenheit jedoch das Metier gewechselt …

Sagt Ihnen der Begriff Location Scout etwas? Im Normalfall sind solche Personen in der Unterhaltungsindustrie tätig, um die perfekten Orte für Film- oder Foto-Aufnahmen auszukundschaften. Mindestens ein sogenannter Location Scout muss in der jüngeren Vergangenheit jedoch das Metier gewechselt …

… und etwas weitläufigere Parkplätze wie diesen hier aufgetan haben. Unser Location Scout ist wohl in der Autoindustrie an einen Auftrag gekommen. Aber ...

… Sie können immer noch nicht erkennen, was an diesem Parkplatz so besonders sein soll? Dann fahren wir …

… noch einmal näher heran.

Nun sollte aber deutlich zu erkennen sein: Bei dem hier abgebildeten Areal im kalifornischen Victorville handelt es sich um einen Stellplatz für Tausende Autos der Marke Volkswagen.

Der deutsche Autobauer hat in den USA gigantische Parkplätze wie diesen gemietet, …

… um dort Hunderttausende im Dieselskandal zurückgekaufte Autos abzustellen.

Genauer gesagt: Rund 300.000 Autos …

… stehen auf 37 Plätzen, wie aus Gerichtsakten des für das Programm zuständigen unabhängigen Verwalters hervorgeht.

Dazu gehören etwa das Gelände des ausrangierten Football-Stadions namens Silverdome in Pontiac nahe Detroit, eine ehemalige Papierfabrik in Minnesota …

… und eben die kalifornische Wüste nahe dem Ort Victorville.

Die Autos würden zwischengelagert und regelmäßig gewartet, erklärt VW-Sprecherin Jeannine Ginivan.

Wegen des Skandals um manipulierte Abgassoftware hat sich VW bereit erklärt, in den USA insgesamt mehr als 25 Milliarden Dollar zur Regulierung von Schäden bereitzustellen.

Bis Mitte Februar hat VW den Akten zufolge mehr als 7,4 Milliarden Dollar für den Rückkauf von rund 350.000 Dieselfahrzeugen aufgebracht.

Das Programm läuft noch bis Ende 2019.

Einige Stellplätze sind noch frei.

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