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Donnerstag, 09. Oktober 2014

Totale Finsternis: Wenn sich der Mond blutrot färbt

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Wenn Sternengucker ihre Hälse gen Himmel recken, ... (Foto: REUTERS)

Wenn Sternengucker ihre Hälse gen Himmel recken, ...

Wenn Sternengucker ihre Hälse gen Himmel recken, ...

... können sie den strahlend weißen Mond entdecken, der sich mal halb, ...

... mal voll in seiner ganzen Schönheit präsentiert.

Und manchmal zeigt er sich in einer ganz anderen Farbe, wie hier in Hefei in Ostchina.

Zur totalen Mondfinsternis färbt sich der Mond rötlich.

Zu sehen war das Naturspektakel am 8. Oktober 2014 allerdings nur auf der Südhalbkugel (hier im nepalesischen Kathmandu) - ...

... von Asien (Hefei) über Australien bis nach Nord- und Südamerika.

Astronomen in Europa und Afrika gingen leer aus und konnten das Ereignis nur auf der Webseite der Nasa mitverfolgen, während man im US-amerikanischen Milwaukee eine gute Sicht hatte.

Um 12.25 MESZ trat der Mond vollständig in den Kernschatten der Erde ein.

Die totale Finsternis dauerte rund eine Stunde an und ...

... färbte den Mond in ein fast unheimliches Blutrot.

Das Phänomen entsteht durch die Brechung des Sonnenlichts in der Erdatmosphäre (hier: Hackensack in Bergen Country), wobei ...

... langwelliges rötliches Restlicht in den Kernschatten gelenkt wird.

Bei einer Mondfinsternis steht die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond (hier: Jackson, Mississippi).

Der Vollmond taucht in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft.

Die US-Amerikaner wie beispielsweise in Knoxville (Tennessee) konnten sich bereits am Morgen über die ungewöhnliche Färbung freuen, während ...

... man sich in Asien bis zum Abend gedulden musste (hier noch mal Hefei).

Mit Teleskopen und von Hochhausdächern - wie hier in Michigan - verfolgten viele Menschen gespannt die totale Mondfinsternis.

Der nächste blutrote Mond steigt am 4. April 2015 über Asien, Australien und Amerika auf. In Deutschland ...

... kann man ein solches Phänomen erst am Morgen des 28. September 2015 beobachten. (lsc/AFP)

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